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für

de u t ch e s

e s Recht

und

deutiche Rechtswisienschaft.

In Verbindung mit vielen Gelehrten

herausgegeben

von

A. L. Reyscher und W. E. Wilda.

Siebenter Band.

Leipzig, 1842.

Verlag von Otto Wigand.

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Inhalt
des liebenden Bandes.

1

36

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111

121

: 1. Ueber die erfrühete Erbfolge, von Dr. Chr. Ludw. Runde,

Dberappellationsgerichts - Präsidenten und Geheimenrathe in die

denburg

II. Ueber den Ursprung des Lebenrechts , von Geheimerath 3 a a-

riä in Heidelberg

III. Ueber die Collifion der Gefeße, don G. V. Struve, Obers

gerichts - Advokaten in Mannheim

IV. Das Cöllner Recht und die gesammte Hand im Elsaß, von

Dr. Euler in Frankfurt a. M.

V. Von der bauerschaftlichen Meent - Verfaffung in Dithmarschen

und ihrer Beutigen Reform, von Michelsen, Prof. in Jena
VI. Ueber die gleichartige Entwidlung des römischen und deutspen

Rechts, von F. W. Unger, Privatdocent der Rechte in Göts

tingen

VII. Für und wider das deutsche Recht, von Reyfcher

VIII. Die neuesten Ausgaben des Schwabenspiegels, nebst einer Ers

klärung des Freiherrn 3. 8. &aßberg, von Reyder

IX. Ueber die f. g. Gregorische Computation, von Dr. Otto Mejer,

Privatdocenten der Rechte zu Göttingen
X. Die Hauptstufen in der Entwidlung des deutschen Rechts, von

Zacariä v. Lingenthal, Geh. Rath und Prof. in Heidelberg
XI. Beiträge zur Lehre von der Organisation der Bundesregierung,

von A. Doerr in Darmstadt
XII. Zur Lehre von der Erbfolgefähigkeit der vorehelichen Kinder in

Lehen und Stammgüter. Zwei Rechtsfälle, mitgetheilt von

Göriz in Ulm. Nebst einem Zufaße der Redaction
XIII. Praktische Bemerkungen zu dem Entwurf eines bürgerlichen Ges

Teßbuchs für das Großherzogthum Hessen, von Fr. Purgold,

Hofgeridts - Advokat zu Darmftadt

XIV. Zu den neueften Ausgaben der Lex Salica, von Advokat

Dr. Binding I. in Frankfurt a. M.

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Ueber die erfrühete Erbfolge

(successio mortis causa anticipata)
im Gebiete des deutschen Privatrech ts.

Von

Dr. Chr. Ludw. Runde,
Oberappellationsgerichts: Präsidenten und Geheimenrathe in Oldenburg.

Die Jurisprudenz bedarf, wie jede Wissenschaft, zu ihren Systemen technischer Ausbrüde, und wo ihr die geseglichen fehlen, da schafft sie sich selbst solche. In den neueren Lebrbüchern des römischen Rechts hat man diese, zur Unterscheidung von den geseka lichen, mit einem Stern bezeichnet, und es möchte gut, wenn auch nicht so leicht sein, diese Sitte auch in den Lehrbüchern des deutschen Rechts nachzuahmen. Denn der Unterschied ist sehr wichtig. Nicht immer sind sie richtig, bedeutend und begrenzend gewählt; oft erinnern sie an den Ausspruch des Didyters:

Wo Begriffe fehlen,

da stellt ein Wort zu rechter Zeit fid) ein. Und wenn man dieses Wort denn wieder zu einer Rechtsquelle macht, so erhält man leicht trübes Wasser, was namentlich im Ges biete des deutschen Privatrechts aus solcher Quelle recht oft bervorgegangen ist.

Jener Vorwurf ist auch dem Worte gemacht'), mit welchem dieser Auffaz überschrieben ist; und da ich zu dessen Gebrauche in der deutschen Rechtswissenschaft durch meine Rechtslehre von der Leibzucht oder vom Altentheile auf deutschen Bauergütern (Diden

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1) Von W. H. Puchta über die rechtliche Natur der bäuerlichen Gutss

abtretung überhaupt und mit Attentheilsbestellung besonders. Gießen 1837.

1 Zeitschrift f. deutsches Recht. 2. Bd. H. 1.

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