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Qönig der Fude ist in den Augeid er ist ihnen, ist absolut un

in Und Gott befahl ihnen im Traum, daß sie sich nicht wieder ** zu Herodes lenken; und zogen durch einen andern Weg wieder in ihr Land.

In diesen Versen wird also Jesus Christus ausdrücklich als König der Juden gepriesen. Selbst Herodes fürchtet für seinen Thron. Christus ist in den Augen der Weisen aus dem Morgenlande der neue König der Juden, ja, er ist ihnen sogar von Gott als solcher verheißen worden. Ein Zweifel hierüber ist absolut unstatthaft.

In demselben Kapitel finden wir die Verse 17 und 18. Diese verwirklichen unsere Annahme, daß wichtige Thatsachen aus dem Alten Testament in das Neue mit hinübergezogen worden sind in geradezu verblüffender Form. Wir erkennen hieraus klar und deutlich, daß durch diese wahrhaft politischen Schachzüge eine weise Rombination zwischen den beiden Schriften hergestellt worden ist.

Die Verse stüßen sich auf den Propheten Jeremias und lauten wie folgt:

„Da ist erfüllet, das gesagt ist von dem Propheten Jeremias, . der da spricht:

,,Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehöret, viel Klagens, Weinens und Heulens ; Rahel beweinte ihre Kinder und wollte

sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen.“ · Zu Anfang des dritten Kapitels gibt uns der Evangelist Matthäus den klarsten Beweis, daß Johannes der Täufer ein Essäer mit strengsten Grundsäßen war. Als Zeuge zieht er den Propheten Jesajas hinzu. Die hierauf bezüglichen Verse lauten:

Zu der Zeit kam Johannes der Täufer und predigte in der · Wüste des jüdischen Landes,

und sprach: „Thut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeikommen. Und er ist der, von dem der Prophet Jesajas gesagt hat und gesprochen:

„Es ist eine Stimme eines Predigers

Jn der Wüste:
Bereitet dem Herrn den Weg,

Und machet richtig seine Steige." Er aber, Johannes, hatte ein Kleid von Aameelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber war Heuschreden und wilder Honig.

Mit dieser treffenden Charakterisierung des Johannes bekennt sich Matthäus selbst zu der Annahme, daß der Täufer dem Essäerorden entstammte, seine Lebensweise schon spricht dafür; daß diese Essäer aber ein streng in sich abgeschlossene jüdische Sekte waren, haben wir schon genügend in einem unserer ersten Kapitel erläutert.

Nun aber kommen wir zu dem fünften Kapitel desselben Evangelisten, welches unter anderm auch „Die rechte Gesekeserfüllung“ enthält. In dieser lesen wir die strengen Ermahnungen und göttlichen Befehle Christi, die jüdischen Gesepe zu halten, vornehmlich dem. Alten Testament treu zu bleiben, die zehn Gebote zu befolgen. Jesus

Christus selbst bekennt sich also als Anhänger des jüdischen Glaubens, denn er befiehlt, demselben treu anzugehören und nicht von ihm abtrünnig zu werden. Es ist von größter Wichtigkeit, sich diese Gesekeserfüllung klar vor Augen zu führen und werden wir daher die betreffende Stelle des fapitels hier wiedergeben:

„Ihr sollt nicht wähnen, daß ich kommen bin, das Gefeß oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht kommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage Euch wahrlich: „Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe, noch Ein Tüttel vom Geseke, bis daß es alles geschehe."

Wer nun eins von diesen kleinsten Geboten auflöset, und Lehret die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber thut und lehret, der wird groß heißen im Himmelreich.

Denn ich sage euch: Es sei denn euere Gerechtigkeit besser, denn der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.

Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein.

Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnet, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha! der ist des Rats schuldig, wer aber sagt: Der Narr! der ist des höllischen Feuers schuldig.

Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und wirst allda eingedenk, daß dein Bruder etwas wider dich habe,

so laß allda' vor dem Altar deine Gabe und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und alsdann komme und opfre deine Gabe.

Sei willfertig, deinem Widersacher hold, dieweil du noch bei ihm auf dem Wege bist, auf daß dich der Widersacher nicht dermaleins überantworte dem Richter, und der Richter überantworte dich dem Diener und werdest in den Rerker geworfen..

Ich sage dir wahrlich: Du wirst nicht von dannen herauskommen, bis du auch den leßten Heller bezahlest.

Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen.

Ich aber sage euch: Wer ein Weib anrühret, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.

Aergert sich aber dein rechtes Auge, so reiß es aus und wirf es von dir. Es ist dir besser, daß eines deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.

Aergert dich deine rechte Hand, so haue sie ab und wirf sie von dir. Es ist dir besser, daß eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.

Es ist auch gesagt: „Wer sich von seinem Weibe scheidet, der soll ihr geben einen Scheidebrief.

Ich aber sage euch: Wer sich von seinem Weibe scheidet, es sei denn aus Ehebruch, der macht, daß sie die Ehe bricht; und wer eine Abgeschiedene freiet, der bricht die Ehe.

Ihr habt weiter gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du To list keinen falschen Eid thun und sollft Gott deinen Eid halten.

Ich aber sage euch, daß ihr allerdings nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Stuhl; noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füße Schemmel; noch bei Jerusalem, denn fie ist des großen Königs Stadt. Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören, denn du vermagst nicht, nur ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen.

Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein; was darüber ist, das ist vom Uebel.

Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben solit dem Uebel, sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Baden, dem biete den andern auch dar.

Und so jemand mit Dir rechten will und deinen Rook nehmen, dem laß auch den Mantel.

Und so dich jemand nötiget eine Meile, so gehe mit ihm zwo.

Gib dem, der dich bittet und wende dich nicht von dem, der dir abborgen will.

Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.

Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, thut wohl denen, die euch hassen, bittet für die, die euch beleidigen. und verfolgen;

auf daß ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel; denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten, und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Denn so ihr liebet, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Thun nicht dasselbe auch die Zöllner ? Und so ihr euch nur zu euren Brüdern freundlich thut, was thut ihr Sonderliches ? Thun nicht die Zölner auch also ?

Darum sollt ihr vollkommen sein, gleich wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.

Aus dieser „Gesekeserfüllung“ ersehen wir klar und deutlich, daß Jesus Christus mit Leib und Seele ein Anhänger der jüdischen Religion war, daß er ihren Vorschriften und Gesegen nicht nur selbst treu und gewissenhaft nachkam, sondern diese sogar in verschärfter Form mit großem Eifer vorschrieb und lehrte. Wo wir also hinblicken, finden wir fein ausgeklügelte politische Schachzüge zum Besten und Frommen, zum Schuße der jüdischen Religion. Auch das Kapitel 7 gibt uns über die Zugehörigkeit Christi zu derselben besten Aufschluß, denn in den Versen 1–7 finden wir wiederum direkte jüdische Gesebesvorschriften. Sie behandeln die Wiedervergeltung:

Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet.

Denn mit welchem Gerichte ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maße ihr messet, wird euch gemessen werden.

· Was siehest du aber den Splitter in deines Bruders Uuge und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge.

Du Heuchler, zeuch am ersten den Balken aus deinem Auge, darnach besiehe, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest.

Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselbigen nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.

In dem Vers 4 des 8. Aapitels Matthäi finden wir wiederum eine Verschmelzung des Alten und des Neuen Testaments. Bezugnehmend auf ersteres sagt hier Jesus:

Siehe zu, sage es niemand, sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Moses befohlen hat, zu einem Zeugnis über sie.

Auch im Vers 11 desselben Kapitels finden wir eine nahe Verwandtschaft mit dem Alten Testament:

Aber ich sage euch: Viele werden kommen vom Morgen und vom Abend und mit Abraham und Isaat und Jakob im Himmelreich sißen.

Jesus Christus verehrt also die Stammpäter beinahe als Heilige, indem er sie mit Gottes Thron vereinigt.

Im Vers 16/17 beruft sich das Neue Testament wieder auf Jesajas:

Am Abend aber brachten sie viel Besessene zu ihm und er trieb die Geister aus mit Worten und machte allerlei Aranke gesund;

auf daß erfüllt würde, das gesagt ist durch den Propheten Jesajas, der da spricht:

„Er hat 'unsere Schwachheiten auf sich genommen und

unsere Seuchen hat er getragen." Im Kapitel 10, Vers 5 und 6 läßt der Evangelist Matthäus. Jesus Christus seinen Jüngern befehlen, nur den Kindern Israels zu predigen. Jesus Christus spricht:

Gehet nicht auf der Heiden Straßen, und ziehet nicht in der Samariter Städte,

sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.

Also finden wir seitens Christi ein Handeln zugunsten der jüdischen Religion, resp. ein volles Eintreten für dieselbe; auch dies ist uns ein Beweis, daß Jesus Christus sich selbst der jüdischen Religion als angehörig betrachtete. : Ganz auffällig sind aber die Anfangsverse des 12. Kapitels

desselben Evangelisten, in denen Jesus Christus sich über den Sabbath ausläßt:

Zu der Zeit ging Jesus durch die Saat am Sabbath; und seine Jünger waren hungrig, fingen an, Nehren auszuraufen und aßen.

Da das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger thun, das sich nicht ziemt, am Sabbath zu thun.

Er aber sprach zu ihnen; Habt ihr nicht gelesen, was David that, da ihm und die mit ihm waren hungerte ?

Wie er in das Gotteshaus ging und aß die Schaubrote, die ihm doch nicht ziemte zu essen, noch denen, die mit ihm waren, sondern allein den Priestern ?

Oder habt ihr nicht gelesen im Geseß, wie die Priester am Sabbath im Tempel den Sabbath brechen und sind doch ohne Schuld?

Ich aber sage euch, daß hie der ist, der auch größer ist denn der Tempel.

Wenn ihr aber wüßtet, was das sei: „Ich habe Wohlgefallen an der Barmherzigkeit und nicht am Opfer“, hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt.

Des Menschen Sohn ist ein Herr auch über den Sabbath.

Jesus Christus bekennt sich also ebenfalls zum jüdischen Ritus, oder besser gesagt zur Sabbathheiligung, da er im verneinenden Falle einfach den Sabbath verworfen hätte und den Pharisäern gegenüber nicht nötig gehabt hätte, sich zu verteidigen.

In den Versen 17 und 18 des Kapitels wird wieder auf den Propheten Jesajas Bezug genommen, und somit also auch auf das Alte Testament zurückgegriffen, ebenso, wie im Vers 40 Jonas als Zeuge angerufen wird.

Jm Kapitel 13 wird in den Versen 14 und 15 wieder auf Jesajas Bezug genottinen, also wieder eine Verbindung mit dem Alten Testament hergestellt:

Und über ihnen wird die Weissagung des Jesajas erfüllet, die da sagt:

„Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen, und werdet es nicht vernehmen.

Denn dieses Volkes Herz ist verstockt,
Und ihre Ohren hören übel,
Und ihre Augen schlummern,
Auf daß sie nicht dermaleins mit den Augen sehen,
Und mit den Ohren hören,
Und mit dem Herzen verstehen,

Und sich bekehren, daß ich ihnen hülfe." Auch im Kapitel 15 findet man Bezugnahmen auf den Propheten Jesajas, während die Verse 21 bis 28 desselben Kapitels die ausdrückliche Neußerung Christi enthalten, er sei nur für das Volk Israel gesandt; dies ist die Legende von dem kananäischen Weib:

Und Jesus ging aus von dannen und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon.

Und siehe, ein kananäisches Weib ging aus derselbigen Grenze, und schrie ihm nach und sprach: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich mein! Meine Tochter wird vom Teufel übel geplaget.

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