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134. Ubabs und Jrebels. Frepeltbat an Naboth, und Beftras

fung dafür. (Kap.21.22.) 1: Naboth hatte einen Weinberg bei dem Palast Ahabs; und habsprac: Gib mir deinen Weinberg; ic mil mir einen Roblo (Küchen) Garten daraus machen. Id will dir einen bessern Weinberg oder Silber dafür geben, so viel er gilt. Aber Maboth spracy: Dar lasse der Herr ferne von mir reyn, daß ich Dir meiner Båter Erbe sollte geben! Da kam Ahab heim unmuths und zors nig, und legte sich auf sein Bette, und aß kein Brod. Da tam zu ihm Ssebel , rein Weib, und redete mit ihm: Was ist dein Géift so unmuths ? Er sprach: Ich habe Naboth gesagt : Gib mir Deinen Weinberg um Geld, oder ich will dir einen andera dafür geben; er aber sprach: 3d wil dir meinen Weinberg nicht geben. Da sprach Isebel : Stebe auf, und sev gutes Muthế! Ich will dir den Weinderg Naboths verschaffen. Und sie schrieb Briefe unter Uhabs Namen, und fandre fie zu den Obersten in seiner Bradt, und schrieb: Lasset ein Faften ausschreien (einen fast. tag an sagen), und lebet Naboth oben an im Volk (um ibn als stolz und herrsch sůchtig vero & chtig zu machen); und ftellet groel lose Buben vor tha, die da zeugen: Du bast. Gott und den Konig gelegnet (gelåtert); uno (o ann) führet ihn hinaus und steiniget thn. Und die Obersten thaten, wie ihnen Isebel ente boten hatte. Da aber frebel hörete, daß Naboth gesteiniget und todt war, sprach sie zu Uhab: Stebe auf, und nimm ein (in Bee fin) den Weinberg Naboths; denn Naboth ist toot! Da Abab (as) börte, ftand er auf, daß er hinab ginge zum Beinberge, und ihn einnåhme. Uber Elia sprac: Du haft tot geschlagen, dazu auch (unrecht Gut) genommen! An der Ståtte, da hun. de das Blut Naboths geleckt haben, sollen auch Hunde dein Blut teden! Und Hunde sollen rebel fressen an der Mauer Jesreels! Der König Israels sprach (spåterhin zu Josaphat (o em ó. nig in Juda): Willst du mit mir sieben in den Streft gen Ramoth? Josaphat sprach: Ich will feyn (und thun), mie du; (aber) frage (erft) um das Wort des Herrn. Da sammlete der König Propheten bei vier hundert, und fprach: Soll ich zteben, oder soll ichs lassen? Sie sprachen: Siehe hinauf! Der Herr wirds in die Hand des Königs geben. Josaphat aber sprado : St hier kein Prophet mehr des Herrn, daß wir von ihm fragen? Der König (prach: Micha; aber id, bin ihm gram; denn er weiss faget mir kein Gutes., sondern eitel Böses. (Doc) rief der König

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einen Kammerer, und sprach: Bringe eitend den Micha! lind der Bote (prad: Stebe, der Propheten Reden sind einträchtiglich gut für den König; so laß nun dein Wort auch seyn, und rede Gutes! 'Micha-sprach: Ich will reden, was der Herr mir sagen wird. Und da er Fami, sprach der König; Micha, sollen wir gen Hiqmoth ziehen, oder sollen wir es lassen? Er sprad) (die fale fchen Propheten nachåffend): Ja, siehe hinauf, und fabre glückselig! Der Herr wird es in die Hand des Königs geben. Der König sprach (iedod) abermal : Ich beschwöre dico, daß du mir nicht anders sagest, denn die Wahrheit! Er sprach: Ich fah ganz Ifrael gerftreuet auf den Bergen, wie die Schafe, die feinen Hirten haben. Da sprach der König zu Josaphat: Habe ich dirs nicht gesagt, daß er mir nichts Gutes welfsugte, sondern eltel Bored? Micha sprach: Der Herr hat einen falschen Geist gegeben in aller dieser Deiner Propbeten Mund. Da trat herzu Sedekia, und schlug Micha auf den Baden, und sprach: Wie? Sit der Geist des Herrn von mir gewichen, daß er mit die redet ? Micha: sprach: Du wirst es sehen (erfahren) an dem Tage, wenn du von einer Kammer in die andere dich verkriechest! Der König sprach : Diesen lebet in den Kerker, und speiset ihn mit Brod und Wasser der Crůbsal (nur zur höchsten Moth), bis ich mit Frieden wieder komme. Midva sprado: Kommst du mit Frieden (glucklich wieder: so hat der Herr nicht durch mich geredet! Also zog der König und Josaphat (aus), und der König sprach zu Josaphat: komme in den Streit mit deinen Kleidern. Der König aber verstellte sich (machte sich durch Verkleidung unkennt lich, um so den Angriff auf den unverkleideten Buns desgenossen zu lenken). Aber der König zu Syrien gebot der Obersten: Ihr sollt (nur) streiten wider den König Ilo raels allein. Und da die Obersten Josaphat sahen, meinten fie, es wäre der König 3sraels, and fielen auf ihn; da fie aber sahen, daß er nicht der König Ssraels war, wandten fie fich von ihm. Ein Mann aber spannte den Bogen ohngefähr (ohne 26 fidt auf den König), und schon den König Israels zwischen den Pan. zer. Und er sprach zu seinem Fuhrmanne: Wende (um) und führe mich aus dem Heer; denn ich bin wund (verwundet)! Und er starb des Abends. Und das Blut floß von den Wunden in den Wagen; und da Rie den Wagen wuschen, leckten die Hunde sein Blut nach dem Wort (Der Borhersagung) des Herrn.

3 weites Buch der Könige. 135. Ahasjas Uberglaube und Tod. (Rap. 1.) hasja fiel einft) durch das Gitter in seinem Goal, und ward Frank, und fandte Boten, und sprach': Fraget Baalfebub, ob ich von dieser Krankheit genesen werde? Aber der Engel des Herrn redete mit Elia: Auf und sprich: Ist denn kein Gott in Ssrael, daß ihr hingehet zu fragen Baalsebub ? Du folft nicht von dem Bette fommen, darauf du dich gelegen hast, sondern folft des Todes sterben! Und Elia ging weg. Jener fandte (nad mals) hin zu ihm einen Hauptmann rammt funfzigen, und sprach: Du Mann Gottes, der König sagt: Du sollst herab kommen. Ella ants modrtete: Bin ich ein Mann Gottes: To falle Feuer vom Himmel, und fresse dich und deine funfzig! Da fiel Feuer (Blin) vom Himmel, und fraß ihn und feine funfzig. Und er fandre wier derum einen andern fammt funfzigen. Da fiel (wieder) Feuer, und fraß ihn und seine funfzig. Da sandte er den dritten fammt funfzigen. Der flebete und sprach: Du Mann Gottes, Taß. meine Seele und die Seele deiner Knechte !. Under machte. fich auf, und ging mit ihm hinab zum Könige. llnd er fprado: Dar: um , daß du hast Boten hingesandt und lassen fragen Baalsebub, als wåre kein Gott in Israel, rollst du des Todes sterben! Also starb er. Und Joram ward König; denn er batte keinen Sohn.

136. Der Prophet Elisa rettet eine arme Familie. (Itap. 4.)

Es (drie (eint) ein Weib zu Elifa: Mein Mann ist gestore ben; so weißt du, daß er den Herrn fürchtete. Nun kommt der? chuldherr, und wil meine beiden Kinder nehmen zu (leibs) eigenen Knechten. Elisa sprach: Was hast du im Hause? Sie sprach: Nichts, denn einen Delfrug. Er sprach: Gebe hin und Sige von allen deinen Nachbarinnen leere Gefäße, und schließe die Tbår hinter dir zu, und gieße in alle Gefäße. Sie ging hin, und ihre Söhne brachten ihr die Gefaße, und fo goß fie ein, ble fie voll waren. Und sie Tagte es dem Manne Gottes an. Er sprach : Gehe hin, verkaufe das Deli, 'und bezahle deinen Schuldherrn; du aber und deine Söhne nåbret eucy von demas Uebrigen,

137. Elifa bringt ein Kind ins Leben zurůd. (kap. 4.)

Ellfa ging (oft) gen Sunem. Daselbst war eine reiche Frau, die bieli ibn (luo ibn gewöhnlich ein), daß er bei ihr ab. Und die Frau gebar einen Sohn. Da aber das Kind groß ward, da ftarb er, Und sie legte ihn auf das Berte des Mannes Gottes, (chloß zu, und ging zu dem Manne Gottes, und hielt (umfaßte) Ibn bei seinen Füßen; frein Diener) Gebas aber trat berzu, daß er sie abftieße. Aber er sprach: Laß fie; denn ihre Seele ift betrübt! Da machte er sich auf, und ging ihr nach;, und da er ins Haus kam, da lag der Knabe todt auf seinem Bette,. Und er ging hinein, und schloß die Thüre zu, und betete zu dem Herrn, und legte felnen Mund auf des Kindes Mund, daß des Kindes Leib warm ward. Da schnaubte (atbmete) der Knabe, und that feine Augen auf. Er sprach: Da, nimm hin deinen Sohn! Da fiel sie zu feinen Füßen, und nahm Ihren Sohn.

138. Elifa (pelft Biele mit Wenigem. (Kap. 4.)

Da aber. Elifa wieder gen Gilgal fam, ward Theuerung im Lande. Es kam aber ein Mann, und brachte dem Manne Gottes gwanzig Gerstenbrode. Er aber sprach : Gib es dem Volf, daß fle essen. Sein Diener sprach: Was soll ich hundert Mann an dem geben? Er sprach: Sib, daß sie essen! Denn fo fpricht der Herr: Man wird essen, und, es wird überbleiben. Und er legte es ihnen vor, daß sie aßen, und es blieb noch über. 139. Elifa bilft uneigennukig, und bestraft füge und Eigens

nug. (Kap.5.) Naeman, der Feldhauptmann des Königs zu Oyrten, war ein trefflicher Mann, und hoch gehalten, und ward aussåkig. Die Kriegsleute aber hatten eine kleine Dirne weggeführt aus Israel: die war im Dienste des Weibes Naeman. Die sprach : 2ch, daß mein Herr måre bei dem Propheten zu Samaria! Der toürde ihn von seinem Auslaß los machen. Der König sprach: So ziehe hin! Ich will dem König Israel einen Brief schreiben, lind er jog hin, und brachte den Brief. Und da der König Israels den Brief las, jerriß er seine Kleider, und sprach: Bin ich denn Gott, daß ich toden und lebendig machen könnte, daß er zu mir schicket, daß ich den Mann von seinem Lussat 108 mache? Sehet, wie suchet er Ursach ju mir! Da das Elisa hörte, ließ er ihm sagen: Laß if it

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zu mir kommen, daß er inne werde, daß ein Prophet in Ssrael ift. Also kam Naeman mit Rossen und Wagen. Und Elisa ließ ihm sagen: Gehe hin, und wasche dich siebenmal im Gordan. Da erzärnte Naeman, und zog weg mit Zorn. Aber seine Knechte sprachen: Lieber Vater, wenn dir der Prophet etwas Großes (d) wer es) håtte geheißen, solltest du es nicht thun? Wie vielmehr, so er sagt: Wasdhe didy: To wirft du rein. Da ftteg er ab, und taufte (badete) sich im Jordan Riebenmal, und ward rein. Und er kehrte wieder um, und sprach: Siehe, ich weiß, daß kein Gott ift, ohne in Israel! So nimm nun den Gegen (Ger Idenke) von deinem Knechte. Er aber spraco: Bo wahr det Herr lebet! ich nehme es nidot. Und er nöthigte ihn, daß er es nåhme; aber er wollte nicht. Und als er von ihm weggezogen war, gedachte Gehasi: Biebe, mein Herr hat nichts genommen; ich will ihm nachlaufen und etwas von ihm nehmen. Ulfo jagte Gebaft nach, und sprach: Mein Herr låßt dir sagen: Siehe, jest sind zu mir gekommen zwei aus der Propheten Kindern; gib ihnen einen Centner (Talent) Silber, und zuvei Feierkleider. Naeman fprach: Lieber, nimm (es hin). Und er legte es beiseit im Hause. Elisa sprach: Woher, Gehasi? Er sprach: Dein Knecht ist weder hieber noch daher gegangen. Er aber sprach: War das die Zeit, Bilber und Kleider zu nehmen? Aber der Ausfat Naemans wird dir anhangen und deinem Samen ewiglich! Da ging er von ihm hinaus, ausråkig wie Schnee (ganz weiß).

140. Ellfa überliftet und rettet den Feind. (Rap. 6.)

Der König aus Syrien führte Strieg wider Ifrael, und sprach: Wir wollen uns lagern da und da. Aber der Mann Gottes sandte zum Könige Ifraels: Hüte dich, daß du nicht an den Ort zieheft; denn die Øyrer ruhen (lagern daselbft. So sandte dann der Konig hin, und Gütete (beobachtete den Feind) daselbst. Da ward das Herz des Königs zu Syrien unmuths, und er sprach: Wer ist aus den Unsern zu dem Könige Israels geflohen? Da sprach einer: Nicht also, sondern Elifa sagt es alles, was du redeft. Et sprach: So lehet, wo er ist, daß ich hinsende, und lasse ihn hoe len. Und fie sprachen: Er ist zu Dothan, Da fandte er hin eine große Macht, und sie umgaben die Stadt. Und der Diener (Elis sas) stand frühe auf, und fprach: O weh! wie wollen wir nun thun? Elisa sprach: Fürchte dich nicht; denn derer sind mehr, die bei uns find, denn derer, die bei ihnen sind. Und da sie (nåber)

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