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3 weites Buch der Könige. 135. Ahasjas Uberglaube und Tod. (Rap. 1.) hasja fiel einft) durch das Gitter in seinem Goal, und ward Frank, und fandte Boten, und sprach': Fraget Baalfebub, ob ich von dieser Krankheit genesen werde? Aber der Engel des Herrn redete mit Elia: Auf und sprich: Ist denn kein Gott in Ssrael, daß ihr hingehet zu fragen Baalsebub ? Du folft nicht von dem Bette fommen, darauf du dich gelegen hast, sondern folft des Todes sterben! Und Elia ging weg. Jener fandte (nad mals) hin zu ihm einen Hauptmann rammt funfzigen, und sprach: Du Mann Gottes, der König sagt: Du sollst herab kommen. Ella ants modrtete: Bin ich ein Mann Gottes: To falle Feuer vom Himmel, und fresse dich und deine funfzig! Da fiel Feuer (Blin) vom Himmel, und fraß ihn und feine funfzig. Und er fandre wier derum einen andern fammt funfzigen. Da fiel (wieder) Feuer, und fraß ihn und seine funfzig. Da sandte er den dritten fammt funfzigen. Der flebete und sprach: Du Mann Gottes, Taß. meine Seele und die Seele deiner Knechte !. Under machte. fich auf, und ging mit ihm hinab zum Könige. llnd er fprado: Dar: um , daß du hast Boten hingesandt und lassen fragen Baalsebub, als wåre kein Gott in Israel, rollst du des Todes sterben! Also starb er. Und Joram ward König; denn er batte keinen Sohn.

136. Der Prophet Elisa rettet eine arme Familie. (Itap. 4.)

Es (drie (eint) ein Weib zu Elifa: Mein Mann ist gestore ben; so weißt du, daß er den Herrn fürchtete. Nun kommt der? chuldherr, und wil meine beiden Kinder nehmen zu (leibs) eigenen Knechten. Elisa sprach: Was hast du im Hause? Sie sprach: Nichts, denn einen Delfrug. Er sprach: Gebe hin und Sige von allen deinen Nachbarinnen leere Gefäße, und schließe die Tbår hinter dir zu, und gieße in alle Gefäße. Sie ging hin, und ihre Söhne brachten ihr die Gefaße, und fo goß fie ein, ble fie voll waren. Und sie Tagte es dem Manne Gottes an. Er sprach : Gehe hin, verkaufe das Deli, 'und bezahle deinen Schuldherrn; du aber und deine Söhne nåbret eucy von demas Uebrigen,

137. Elifa bringt ein Kind ins Leben zurůd. (kap. 4.)

Ellfa ging (oft) gen Sunem. Daselbst war eine reiche Frau, die bieli ibn (luo ibn gewöhnlich ein), daß er bei ihr ab. Und die Frau gebar einen Sohn. Da aber das Kind groß ward, da ftarb er, Und sie legte ihn auf das Berte des Mannes Gottes, (chloß zu, und ging zu dem Manne Gottes, und hielt (umfaßte) Ibn bei seinen Füßen; frein Diener) Gebas aber trat berzu, daß er sie abftieße. Aber er sprach: Laß fie; denn ihre Seele ift betrübt! Da machte er sich auf, und ging ihr nach;, und da er ins Haus kam, da lag der Knabe todt auf seinem Bette,. Und er ging hinein, und schloß die Thüre zu, und betete zu dem Herrn, und legte felnen Mund auf des Kindes Mund, daß des Kindes Leib warm ward. Da schnaubte (atbmete) der Knabe, und that feine Augen auf. Er sprach: Da, nimm hin deinen Sohn! Da fiel sie zu feinen Füßen, und nahm Ihren Sohn.

138. Elifa (pelft Biele mit Wenigem. (Kap. 4.)

Da aber. Elifa wieder gen Gilgal fam, ward Theuerung im Lande. Es kam aber ein Mann, und brachte dem Manne Gottes gwanzig Gerstenbrode. Er aber sprach : Gib es dem Volf, daß fle essen. Sein Diener sprach: Was soll ich hundert Mann an dem geben? Er sprach: Sib, daß sie essen! Denn fo fpricht der Herr: Man wird essen, und, es wird überbleiben. Und er legte es ihnen vor, daß sie aßen, und es blieb noch über. 139. Elifa bilft uneigennukig, und bestraft füge und Eigens

nug. (Kap.5.) Naeman, der Feldhauptmann des Königs zu Oyrten, war ein trefflicher Mann, und hoch gehalten, und ward aussåkig. Die Kriegsleute aber hatten eine kleine Dirne weggeführt aus Israel: die war im Dienste des Weibes Naeman. Die sprach : 2ch, daß mein Herr måre bei dem Propheten zu Samaria! Der toürde ihn von seinem Auslaß los machen. Der König sprach: So ziehe hin! Ich will dem König Israel einen Brief schreiben, lind er jog hin, und brachte den Brief. Und da der König Israels den Brief las, jerriß er seine Kleider, und sprach: Bin ich denn Gott, daß ich toden und lebendig machen könnte, daß er zu mir schicket, daß ich den Mann von seinem Lussat 108 mache? Sehet, wie suchet er Ursach ju mir! Da das Elisa hörte, ließ er ihm sagen: Laß if it

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zu mir kommen, daß er inne werde, daß ein Prophet in Ssrael ift. Also kam Naeman mit Rossen und Wagen. Und Elisa ließ ihm sagen: Gehe hin, und wasche dich siebenmal im Gordan. Da erzärnte Naeman, und zog weg mit Zorn. Aber seine Knechte sprachen: Lieber Vater, wenn dir der Prophet etwas Großes (d) wer es) håtte geheißen, solltest du es nicht thun? Wie vielmehr, so er sagt: Wasdhe didy: To wirft du rein. Da ftteg er ab, und taufte (badete) sich im Jordan Riebenmal, und ward rein. Und er kehrte wieder um, und sprach: Siehe, ich weiß, daß kein Gott ift, ohne in Israel! So nimm nun den Gegen (Ger Idenke) von deinem Knechte. Er aber spraco: Bo wahr det

: Herr lebet! ich nehme es nidot. Und er nöthigte ihn, daß er es nåhme; aber er wollte nicht. Und als er von ihm weggezogen war, gedachte Gehasi: Biebe, mein Herr hat nichts genommen; ich will ihm nachlaufen und etwas von ihm nehmen. Ulfo jagte Gebaft nach, und sprach: Mein Herr låßt dir sagen: Siehe, jest sind zu mir gekommen zwei aus der Propheten Kindern; gib ihnen einen Centner (Talent) Silber, und zuvei Feierkleider. Naeman fprach: Lieber, nimm (es hin). Und er legte es beiseit im Hause. Elisa sprach: Woher, Gehasi? Er sprach: Dein Knecht ist weder hieber noch daher gegangen. Er aber sprach: War das die Zeit, Bilber und Kleider zu nehmen? Aber der Ausfat Naemans wird dir anhangen und deinem Samen ewiglich! Da ging er von ihm hinaus, ausråkig wie Schnee (ganz weiß).

140. Ellfa überliftet und rettet den Feind. (Rap. 6.)

Der König aus Syrien führte Strieg wider Ifrael, und sprach: Wir wollen uns lagern da und da. Aber der Mann Gottes sandte zum Könige Ifraels: Hüte dich, daß du nicht an den Ort zieheft; denn die Øyrer ruhen (lagern daselbft. So sandte dann der

) Konig hin, und Gütete (beobachtete den Feind) daselbst. Da ward das Herz des Königs zu Syrien unmuths, und er sprach: Wer ist aus den Unsern zu dem Könige Israels geflohen? Da sprach einer: Nicht also, sondern Elifa sagt es alles, was du redeft. Et sprach: So lehet, wo er ist, daß ich hinsende, und lasse ihn hoe len. Und fie sprachen: Er ist zu Dothan, Da fandte er hin eine große Macht, und sie umgaben die Stadt. Und der Diener (Elis sas) stand frühe auf, und fprach: O weh! wie wollen wir nun thun? Elisa sprach: Fürchte dich nicht; denn derer sind mehr, die bei uns find, denn derer, die bei ihnen sind. Und da sie (nåber)

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famen, bat Elisa : Herr , schlage dies Volt mit Blindhelt ! 'Und Elisa-sprach: Dies ist nicht der Weg, noch die Stadt. Folget mir; ich will euch führen. Und er führete fie gen Samaria. Und der König (prach zu Elisa : Mein Vater, soll ich sie schlagen (nies derbauen lassen)? Er sprach: Du sollst sie nicht schlagen, Welche du (im offnen Tampfe) fångest, die schlage. Sebe ihnen vor, daß sie essen und trinken, und laß sie ziehen. Da mard ein großes Mahl zugerichtet, und da sie gegessen und getrun. fen hatten, ließ er sie gehen. 141. Ellsa verfündigt baldige Hülfe von der Hungersnoth.

(Rap. 6. 7.) Der König zu Syrien belagerte Samaria; und es war eine große Theuerung (Hungersnoth), daß ein Eselskopf (welches Fleisch doch eigentlich zu essen verboten war) achtzig und ein Biertel Rab (etwa 6 Eierschalen voll) Taubenmist (geröstete Erbsen) fünf Silberlinge (z u 12 Groschen) galt. Und da der König, zur Mauer ging, schrie ein Weib : Hilf mir! Er sprach : Hilft dit der Herr nicht, woher soll ich dir helfen? Bas ist dir ? Sie sprach: Dies Welt (prach: Gib deinen Sohn her, daß wir heute esser; morgen wollen wir meinen Sohn essen. So haben wir meinen Sohn gekocht und gegessen; aber sie hat thren Sohn versteckt. Da kam ein Sote (des Konig.s) zu (Elisa), und sprach: Bolches Uebel kommt von dem Herrn; was soll ich mehr von dem Herrn erwarten? Elisa sprach : Höret des Herrn Wort!, Morgen um diese Zeit wird ein Scheffel Semmel, mehl einen Sedel (Silberling zu 12 r.) gelten, und zwei Scheffel Gerste einen. Da antwortete ein Ritter: Und wenn der Herr Fenster am Himmel machte, wie tönnte folches geschehen? Er sprach: Mit deinen Augen wirst du es sehen, und nicht davon essen. Aber der Herr hatte die Syrer lassen hören ein Geschrei von großer Heeresfraft, und fie flohen und ließen (vor odreden und Eile alles) im Lager, und es ging das Vole hinaus,, und beraubte das Lager ; und es galt ein Scheffel Sems melmehl einen, und zwei Scheffel Gerste einen Seckel. Aber der König bestellte den Ritter unter das Thor, und das Volk zertrat ihn, daß er

148. Elisa Verkündet Tod und Königswürde. (Rap. 8.) 19 dia

Elisa kam gen Damaskus. Da lag Benhädad, der König, Frank.

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Da sprach und frage den.

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per Konig zu Hafael : Nimm Geschenke ! Beren durch ihn, ob ich von dieser Krankheit möge generen? Elisa sprach: Gage ihm: Du wirst genesen; aber der Herr bat mir ge. zeigt, daß er Courch etwas anderes) sterben wird. Und der Mann Gottes fab ernstlich, und weinte. Da sprach Kasael: Barum weinet mein Herr? Er sprach: Ich weiß, was Hebels du den Kindern Israel thun wirft (10.32.).

Sarael (prach: Was ist dein Knecht, daß er solches große Ding thun sollte? Elisa (prach: Der Herr bat mir gezeiget, daß du König zu Syrien seyn moitit. Und jener ging weg, und sprach (um Könige): Du wirst genesen. Des andern Tagen aber nahm dieser den Kolter (ein Tuch), und tuntte ihn in Walfer, und breitete ihn über sich ber um die Bike ju lindern); da starb er (von der schnellen 466ůblung). Uno Rafael ward König an seiner Bratt,

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143. Sehu, zum König gefalbet, låßt Joram, febel und

Ahasja toden, (Kap.9.) Elffa aber rief der Propheten Kinder einen, und spracy: Nimm diesen Delfrug, und gebe gen Ramoth zu Sebu, und nimm den Delfrug, und schůtte es auf sein Haupt, und sprich: So sagt der Herr: Ich habe dich zum Könige über Ifrael gelalbet. Und der Jüngling ging bin, und schüttete das Del auf sein Haupt, und sprach: o sagt der Herr: Ich babe dich zum Könige gesalbet über Ifrael. Und er zog gen Iesreel; denn Joram lag daselbst; und da Joram Jehu rah, sprach er: Jehu, ist es frentgegeni, To (wie) hasja. Und es jog Joram und Uhasja Jebu entgegen; aber sprach: Was Friede? Deiner Mutter Isebels Zauberei wird immer größer. Da wandte Joram (um) und flob, und sprach zu 2hasja: Es ift Verrårberei! Aber gehu schoß Joram durch rein Herf. . Ilnd er sprach: Nimm und wirf ibn auf den Ader Naboths! Denn ich gedenke, was der Herr sprach: I will dir das Blut Naboths bergelten auf diesem Acker (1 Kón. :1, 19.) Da das Ahasja rah, filoher (a uch). Jebu aber jazte ihm nach, und hieß ihn auch schlagen (toden), lind da Jebu gen gefreel kam, und lebel das erfuhr, schminkre fe ihr Angericht. loomůckte ihr Haupt, fuckte zum Fenster heraus, und sprach: Jsto Simri wohl gegangen, der seinen Herrn erwürgte? (1 Kon. 16.18.). Und gebu fprado: Stúrget fie berab!. Und sie fürzten ne berab. Er aber sprab Es ist, das der Herr geredet hat durch Elia; Huf

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