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137. Elifa fringt ein Kind ins Leben zurüd. (Kap. 4.)

Elfsa ging (011) gen Sunem. Daselbst war eine reiche Frau, die bieli ibn (luo ihn gewöhnlich ein), daß er bei ihr ab. Und die Frau gebar einen Sohn. Da aber das Kind groß warb, da ftarb er.

Und sie legte ihn auf das Beste des Mannes Gottes, schloß zu, und ging zu dem Manne Gottes, und hielt (umfaßte) ihn bei seinen Füßen; (rein Diener) Gebaft aber trat berzu, daß er sie abftieße. Aber er sprach: Laß fie; denn ihre Seele ift betrůbt! Da machte er sich aufund ging ihr nach; und da er ins Haus tam, da lag der Knabe todt auf seinem Bette, Under ging hinein, und schloß die Thüre zu, und betete zu dem Herrn, und legte seinen Mund auf des Kindes Mund, daß des Kindes Leib warm ward. Da schnaubte (atbmete) der Knabe, und that feine Augen auf. Er sprach: Da, nimm bin deinen Bohn! Da fiel sie zu feinen Füßen, und nahm ihren Sohn.

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138. Elisa spelst Biele mit Wenigem. (Kap. 4.)

Da abet Elifa moleder gen Gilgal kam, ward Theuerung im Lande. Es kam aber ein Mann, und brachte dem Manne Gottes gwanzig Gerstenbrode. Er aber sprach : Gib es dem Volf, daß fie effen. Sein Diener (prach: Was soll ich hundert Mann an dem geben? Er sprach: Gib, daß fie essen! Denn so spricht der Herr: Man wird essen, und es wird überbleiben. Und er legte es ihnen vor, daß sie aßen, und es blieb noch über.

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139. Elifa bilft uneigennůzig, und bestraft Lüge und Eigens

nut. (Kap. 5) Naeman, der Feldhauptmann des Königs zu @yrien, war ein trefflicher Mann, und hoch gehalten, und ward auslåkig. Die Kriegsleute aber hatten eine kleine Dirne weggeführt aus Israel: die war im Dienste des Weibes Naeman. Die sprach : Ach, daß meln Herr wåre bei dem Propheten zu Samaria! Der würde ihn von seinem Auslaß los machen. Der Konig sprach: So jiehe hin! Id will dem König 3srael einen Brief schreiben, iind er zog hin, und brachte den Brief. Und da der König Israels den Brief las, jerrig er feine Kleider, und sprach: Bin ich denn Gott, daß ich toden und lebendig machen tönnte, daß er zu mir schicket, daß ich den Mann von einem Aussat 10% mache? Bebet, wie suchet er Urfach zu mir! Da das Elisa hörte, ließ er ihm sagen: Laß ih in

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zu mir kommen, daß er inne werde, daß ein Prophet in Israel ist. Also kam Naeman mit Rossen und Wagen.' Und Elisa ließ ihm sagen: Gehe hin, und wasche dich siebenmal im Jordan. Da erzárnte Naeman, und zog weg mit Zorn. Aber seine Knechte sprachen: Lieber Vater, wenn dir der Prophet etwas Großes (odwerés) håtte geheißen, solltest du es nicht thun? Wie vielmehr, so er sagt: Wasche dich: so wirft du rein. Da ftieg er ab, und taufte (badete sich im Jordan siebenmal, und ward rein. Und er kehrte wieder um, und sprach: Siehe, ich weiß, daß kein Gott ift, ohne in Ssrael! . So nimm nun den Gegen (Ger dhene) von deinem Knechte. Er aber spraco: So wahr det

: Herr lebet ! Ich nehme es nicht. Und er nöthigte ihn, daß er eß nåhme; aber er wollte nicht. Und als er von ihm weggezogen war, gedachte Gehasi : Biebe, mein Herr hat nichts genommen; ich wid ihm nachlaufen und etwas von ihm nehmen. Also jagte Gehasi nac), und sprach: Mein Herr låße dir sagen: Siehe ; jekt sind zu mir gefommen zwei aus der Propheten Kindern; gib ihnen einen Centner (Talent) Silber, und zwei Feierfleider. Naeman sprach: Lieber , nimm (es bin). Und er legte es beiseit im Hause. Elisa sprach: Boher, Gehasi? Er sprach: Dein Knecht ist weder bieber noch daher gegangen. Er aber sprach: War das die Zeit, Silber und Kleider zu nehmen? Aber der Aussan Naemans wird dic anhangen und deinem Samen ewiglich! Da ging er von ihm hinaus, aussåkig wie Schnee (g and weiß).

140. Elifa áberliftet und rettet den Feind. (Rap. 6.)

Der König aus Syrien führte Krieg wider Ifrael, und spracy: Wir wollen uns lagern da und da. Aber der Mann Gottes sandte zum Könige Israels: Hüte dich, daß du nicht an den Ort zieheft; denn die Syrer ruhen (lagern) daselbst. So sandte dann der Ronig hin, und hätete (beobachtete den Feind) daselbst. Da ward das Herz des Königs zu Syrien unmuths, und er sprach: Wer ist aus den Unsern zu dem Könige Israels geflohen? Da sprach einer: Nicht also, sondern Elifa sagt es alles, was du redeft. Ec sprach: So Febet, wo er ist, daß ich binsende, und lasse ihn hos len.' Und fie sprachen: Er ist zu Dothan. Da fandte er hin eine große Macht, und sie umgaben die Stadt. Und der Diener (Elis sas) stand frühe auf, und fprach: 0 weh! wie wollen wir nun, thun? Elisa sprach: Fürchte dich nicht; denn derer sind mehr, die bei uns find, denn derer, die bei ihnen sind. Und da sie (nå ber)

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famen, bat Elisa: Herr, (dlage dies Volt mit Blindhelt ! 'Unb Elisa sprach: Dies ist nicht der Weg, noch die Stadt. Folget mir; ich will euch führen. Und er führete Riegen Samaria. Und der Konig sprach zu Elisa : Mein Vater, soll ich sie schlagen (nies derbauen lassen)? Er sprach: Du sollst fle nicht schlagen, Welche du (im offnen Stampfe) fångest, die schlage. Seße ihnen vor, daß sie essen und trinken, und laß sie ziehen, ' Da ward ein großes Mahl zugerichtet, und da sie gegessen und getrun, ken hatten, ließ er sie gehen. 141. Elisa verfündigt baldige Hülfe von der Hungersnoth.

(Rap. 6.7.) "Der König zu Syrien belagerte Samaria; und es war eine große Theuerung (Hungersnoth), daß ein Eselskopf (welches Fleisch doch eigentlid zu essen verboten war) achtzig und ein Viertel Kab (etwa 6 Eierschalen voll) Taubenmist (geröftete Erbsen) fünf Silberlinge (ž u 12 Groschen) galt. Und da der König, zar Mauer ging, schrie ein Weib : Hilf mir! Er sprach : Hilft dit der Herr nicht, woher soll ich dir helfen? Was ist dić ? Sie sprach: Dies Weit sprach: Gib deinen Sohn her, daß wir heute esser; morgen wollen wir meinen Sohn essen. So haben wir meinen Sohn gekocht und gegessen; aber sie hat Ihren Sohn verstedt. Da kam ein Bote (des König. 6) zu

) (Elisa), und sprach: Solches Uebel kommt von dem Herrn; was fod ich mehr von dem Herrn erwarten? Elisa (prady : Höret des Herrn Wort!, Morgen um diese Zelt wird ein Scheffel Semmel. mehl einen Sedel (Silbecling zu 1. Gr.) gelten, und zwei Scheffel Getste einen. Da aptwortete ein Ritter: Und wenn der Herr Fenster am Himmel machte, wole tönnte folches geschehen? Er sprach: Mit deinen Augen wirst du es sehen, und nicht davon essen. Aber der Herr hatte die Gyrer lassen hören ein Geschrei von großer Heeresfraft, und sie flohen und ließen (vor Schreden und Eile alles) im Lager, und es ging das Volk melmehl einen, und zwei Scheffel Gerste einen Seckel. Aber der hinaus, und beraubte das Lager, und es galleckel. Aber der, König bestellte den Ritter unter das Thor, und das Volk zertrat ihn, daß er stars. 148. Elifa verfündet Tod und Rönigswürde. (Kap. 8.)

'kam gen Damaskus. Da lag Benhadad, der König, frank.

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Elifa Făm aen

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., Da sprach der König zu Hasael: Nimm Geschenke, und frage den, Herrn durch ihn, ob ich von dieser Krankheit möge generen? Elisa sprach: Gage ihm: Du wirst genesen; aber der Herr hat mir ge. zeigt, daß er (durch etwas anderes) sterben wird. Und der Monn Gottes sah ernstlid, und weinte. Da sprach Kafael: Warum weinet mein Herr? Er sprach: Ich weiß, was Uebels du den Kindern Israel thun wirft (10,32.). Hasael sprach: Was

( ist dein Knecht, daß er solches große Ding thun sollte? Elisa (prach: Der Herr bat mir gezeiget, daß du König zu Syrien feyn moitit. Und jener ging weg, und sprach (zum Könige): Du wirst genesen. Des andern Tages aber nahm dieser den Rolter (ein Tud), und tuntte ihn in Wasser, und breitete ihn über sich her (um Die Bike ju lindern);, da starb er (von der schnellen 46 € å blung). Uno Hasael. ward König an seiner Statt.

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143. Jehu, zum König gesalbet, låßt Joram, Sfebel und

Ahasja tóden, (Kap.9.) Elffa aber rief der Propheten Kinder einen, und sprach: Nimm diesen Oelkrug, und gehe gen Ramoth zu gebu, und nimm den Oelkrug, und schütte es auf sein Haupt, ,

uno sprich: So rage der Herr: Ich habe dich zum Könige über Israel gesalbet. Und der Jüngling ging hin, und schüttete das Del auf sein Haupt, und sprach: @o sagt der Herr: Ich habe dich zum Könige gesalbet über Ifrael. Und er zog gen Jefreel; denn Joram lag darelbst; To (wie) hasja. Und es jog Joram und Uhasja Jebu entgegen; und da Joram Jebu sab, sprach er : Sehu, ist es Friede? Er

: immer größer. Da wandte Joram (um) und floh, uno sprach immer größer. Dede? Deiner Mutter Isebels Zauberei wird zu Ahasja: Es ift Verrårberei! Aber Jehu (choß Joram durch

40 rein Herz. . Iind er spracy: Nimm und wirf ibn auf den der Naboths! Denn ich gedenke, was der Kerr sprach go will dir das Blut Naboths bergelten auf diesem Acker (1 Kón.:1, 19.) Da das Ahasja fah, flober (a uc). Jebu aber jazte ihm nach, und hieß ihn auch schlagen (toden)lind da Jehu gen Sefreel fam, und grebel das erfuhr, schminkte fie ihr angericht, (domůckte ihr Haupe, kudte zum Fenster heraus, und sprach: Jste Simri wohl Gegangen, der seinen Herrn erwürgte ? (1 Rón, 16.18.). Und Jebu sprach: Stürzet fte berab! Und sie fürzten ne berab. Er sie ...1

, aber sprach: Es ist, das der Herr geredet bat durch Ella ; Auf

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dem Ufer gesteels Tollen die Hunde der Isebel Fleisch fressen. (1 Kón. 21, 23.) Und er schlug alles, was übrig war von Ahab. 144. Athalia mordet um des Chrons willen ihre Enfel. Des

Joas Rettung, Königthum und Tod.(Kap. 11.12)

Athalia , Ahasjas Mutter, da sie sah, daß ihr Sohn todt war, brachte um allen töniglichen Samen (Kinder). Aber Joseba, habjas admester, nabm goas, den Sohn Abasjas, und ftahl ihn aus des Königs Kindern, und sie verbargen ihn vor Athalia, und er war mit ihr versteckt im Hause des Herrn rechs Jahre. Athalia aber war Königin im Lande. Im fiebenten Jahr aber fandte hin (oer Priester) Jojada, und nahm die Oberften, und machte einen Bund mit ihnen, nnd zeigte ihnen des Königs Sohn. Uno de Trabanten standen um den (neuen) Konig her, unib'er ließ des Königs Sohn hervor kommen, und regte ihm eine Krone auf. Und da Uthalia hörte das Geschrel des Volks, tam sie in das Haus des Herrn, und da ftand der König; und alles Volt war fröhlich. Athalia aber sprach: Xufruhr! Aufruhr! Aber Jojada gebot den Oberften : Führet sie zum Hause hinaus! Und sie ward geródet. Da machre Jofada einen Bund zwischen dem Herrn und dem Rós nige und dein Volf, daß fie des Herrn Volk Peyn sollten. Da ging alles Wolf in die Kirche Baals, und brachen (jerfchlugen) Felne Atråre und Bildnisse. Joas regierte vierzig Jahre, und that', mas rechr war und dem Herrn wohl gefiel, so lange ihn der Priester Jojada lebrte (Rath gab). Und seine Knechte empórten fid endlich doc aud gegen ihn), und schlugen ihn toðt.

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Dard König über Israel zu Samaria,, und' that, das

145. Wegführung der zehn Stamme nad uffyrien. (Rap. 17.) i Hofea dem Herrn übel gefiel. Wider denselbigen zog berauf @almanaso fer, der König zu Assyrien, und Horea ward ihm unterthan, daß er'ihm Geschenke gab. Da aber der König inne ward, daß Korea einen und aufrichtete (wider ihn) mit eo, dem Könige in egypten, belagerte er ihn, legte ihn ins Gefängniß, gemain Sa. maria; und führte Ifrael weg in Assyrien. Denn da die Kinder

Ifrael wider den Herrn fündigten, und dienten den Soßen, 'und berließen alle Gebote des Herrn, und ließen ibti Cibine und Toch. ter durchs Feuer gehen (opferten fogar ihre Kinder den Göben), und gingen mit Weissagen und Zaubern um, da ward

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