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gwag begünstigte) dle Welteften der Juben, daß ihnen nicht gewebret ward, bis daß man die Sache an Darius gelangen ließe, und darüber eine Schrift wiederfåme. Dies ist aber der Inhalt des Briefes Chatnal: Dem Könige Darius allen Frieben! Es fer und dem Könige, daß wir in das jüdische land gekommen sind zu dem Hause des großen Górtes, welches-man (wieder auf.) bauer. Wir aber haben gefragt: Wer hat euch befohlen, Bles Saus zu bauen? Uud fragten wir, wie sie bießen? Sie aber gaben und solche Unrwort: Wir sind Knechte des Gottes Himmels und der Erde, und bauen das Haus, das vorbint bor pielen gabe ten gebauet war, das ein großer König Steels gebauet hat. Aber da unsere Väter Gott erzúrneten, gab er fle in die Sano Nebu. kadnezars; der zerbrac dies Haus, und führete das, Bolt gen Babet. 28er im etsten Jahr Kores befahl derselbe König, dies sbaus Gotres (wieder) Bu bauen. Seit der Zeit bauete man, und es ist noch nicht vollendet. Da befahl Darlus, daß man suchen follte in der Kanzlet; da fano man (Dennim ardin) ein Buch Ceine Urkunde), und es ftand also darinnen geschrieben: » Im ersten Gabr (reiner Regierung) befahl der König Kores, das Haus Gottes zu Jerusalem zu bauen." So (befabl nun der Sonig) machet euch nun ferne von ihnen, und lasset pie das Haug Gortes bauen an seiner Di&tte.": Auch ift befoblen; daß man aus des Königs Gütern nehme , und gebe es den Leuten, daß fie opfern dem Gott vom Himmel, und bitten für des Königs Leben und 'Felner Kinder. Und welcher Mensch diese Worte verandert (Befehle verleet), 'von den Hause rod man einen Balken nebi men und aufrichten, und ihn daran bången. Der Gott aber, der im Himmel wohnet, bringe um alle Rönige und Volf, das seine Hand ausrecet, zu brechen (zerstören) das Haus Gottes zu Jerusalem! Jc. Darfur, habe dies befohlen, daß es mit Stelß crogleid) gethat werde. Und die Fuden baueten (wien der fort); und es ging von Statten nach dem Befehl Gottes uno Rores, Darius, Arthasoftha (oder Artaferres longio manus), der Könige in Persien, und sie vollbrachten das Baus, und hielten Einmeihung mit Freuden. Und die Kinder Ifrael, die aus dem Gefängniß waren wiedergekommen, und alle, die sid) zu ihnen abgesondert hatten von der Unreinigkeit der Heident: im Lande, zu suchen den Gott Ifraels, hielten das Fest der unges fåuerten Brode sieben Tage mit Freuden; denn der Herr fatte sie sróblich gemacht.

155« Esra führt die noch übrigen Jfraeliten oon Babel nad

Palästina jurúc. (lap. 7. 8.) * Nach diesem jog berauf von Babel Efte, welcher war ein ges schickter Schriftgelehrter im Gefes Moses. Und der König gab ihm alles, was er forderte nach der Hand (Hůlfe) Gottes über ihm. Und es zogen berauf etliche ber noch zurück geblieben nen) Kinder Israel, und kamen gen Jerusalem. Und dies ist der Inhalt des Briefes, den der König Arthasastha gab Esra, dec. ein Lehrer war in den Worten des Herrn und seiner Gebote: „Ars thafaftha, König aller Könige der große König), Efra, dem Priester und Schriftgelehrten, Friede und Gruß! Von mir ist befohlen, daß alle : freiwillig (oie Neigung Dazu haben) mit dit ziehen, und du mitnehmest Bilder und Gold, das der König und seine Rathsherren, das Volf und die Priester freiwillig geben zum Hause Gottes zu Jerusalem. Was dir und deinen Brüdern mic. dem Gelbe zu thun gefällt, das thut nach dem Wihen eures Gottes. Und die Gefäße, die dir gegeben sind zum Amt im Hause deines Bottes, åberantworte vor Gott zu Jerusalem. Auch was mehe noth seyn wird zum Hause delnes Gottes, das laß geben aus der (Scan) Rammer des Königs, Du aber , Efra, nach der Weiss beit deines Gottes, reße Richter und Pfleger, die ridten alle, die das Gefel wissen; und welche es nicht wissen, die lebre es. Und alle, die nicht mit Fleiß thun werden das Geseke Gottes und des Königs, follen ihr Itrtheil haben, es sey zum Tode, oder in die cht (landesvertelsung), oder zur Buße am Gut, oder ins Gefängniß.“, Gelobet rey der Herr, der solches bat dem Könige. eingegeben! Und ich (Esra) ward getrost, und versammlete die Häupter aus Israel, daß sie mit mir hinauf zogen: und ich ließ eine Fasten'ausrufen, daß wir uns demüthigren vor Gott, zu suchen einen richtigen Weg; denn ich schämte mich, vom Könige Geleit zu fordern, uns wider die Feinde zu helfen auf dem Wege; denn wir hatten gesagt: Die Sand unsers Gottes ist zum Besten ' über alle, die ihn suchen. Also brachen wir auf, und die Hand . Gottes war, über uns, und errettete und von der Hand deri Feinde, und die auf uns hielten auf dem Wege (von der berumjlehenden råuberischen Arabern), und wir kamen gen Jerusalem.

DAS

Das Buch Nebe mia. Erzählung von Nebemias , des Mundidenfen beim perfifden Könige Urcbafastha oder urrarerres Longimanus, patriotismenu Nieisen und

Wirfen für seine Nation., 156. Nehemia erfährt Jerusalems unglückliche' lage, trauert

und betet. (Kap. 1.) Es geschah, da ich war zu Susan auf dem Schloß, kam sao nani mit etlichen aus Juda." Und ich fragte fle, wie es den Jus den und ju. Jerusalem ginge? Und fie sprachen: Die fino ta großem Unglück und Sdmach; die Mauern Jerusalems find jers brochen, und ihre Thore mit Feuer verbrannt! Da ich reiche Worte hörere, faß ich, und trug Prid, und betete: 2ch Herr, großer und schrecklicher Gott, der da bått den Bund und Barmherzigkeit denen, die ihn lieben und seine Gebore halten, laß doch deine Ohren aufmerken und deine Augen offen seyn, daß du böreßt das Gebet deines Knechis für die Kinder Ifrael! Wir sind (i war) verrückt (abtrünnig) worden, daß wir nicht gehalten haben die Gebote; gedenke aber doch des Worts: Wo ihr euch betebrer zu mir, uno haltet meine Gebote, und ob ihr verstoßen wåret: ro will

idi eud doch bringen an den Ort, den ich ermåblet babe. 2109 | Hert", laß deinem Knechte beàt gelingen, und gib ihm Barma

hergiafeit vor diesem Manne (dem Könige)! Denn ich war des Königs Schenke. 157. Nehemia érhålt Erlaubniß zur Reise nach Jerusalem

und zur Gerstellung der Stadt. (Kap. 2.) * Im zwanzigsten Jahr des Königs Arthafaftha, Da Rein vor ihm stand, hob ich den Wein auf, und gab dem Könige, und ich Fab traurig. Da sprach er: Warum fiebeft du so übel? Du bist ja (body) nicht frant? Das ist es nicht, sondern du bist somers müthig. Ich aber fürchrete mich sehr, und sprach: Der König lebe ewiglich!: Sollte ich nicht übel (betrůbt) reben? Die Stadt, da das Begräbniß meiner Vårer ist, liegt mufte! Da sprach der König: Was forderst du denn? Da bat ich Gott, und sprach: Gefåte es dem Könige, daß du midi sendest zu der Stadt, daß ich nie baue ? Und es gefiel dem Könige, daß er mid hinsen dete. Und da ich gen Jerusalem kam, und drei Tage da gewesen war, sprach ich: Shr, Tebet das Unglück, daß Jerusalem wuste liegt. Sommt, laßt uns die Mauern Jerusalems bauen, daß wir

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nicht mehr eine Schmad Feyen! Und sie sprachen: eo lagt uns auf reyn! Und wir baueten, und ihre Hände wurden gestår ft

zum Guten.

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158. Feindlicher Bersuđ , durch Muth zurückgewiesen.

(Kap. 4.) Da aber Saneballat (der perfische Statthalter in @amaria) hörte, daß wir baueten, ward er sehr entrůstet, und spottete der Juden, und sprach: Was machen die ohn's måchtigen Juden? Wird man sie fo laffen? Werden sie es volle enden? Aber Tobia neben ihm sprach : Laß fie nur bauen! Wenn Füchse hinauf zogen, die zerrissen wohl ihre steinernen Mauern. (Höre, unser Gott, wie verachtet sind wir! Pebre ihre Schmach auf ihren Kopf!) Aber wir baueten die Mauern bis an die halbe Hébe; und das Volk gewann ein Herz-zu arbeiten. Da jene aber böreten, daß die Mauern zugemacht waren, wurs den sie rehr zornig, und machten einen Bund zuhauf, daß sie strits ten wider Jerusalem. Wir aber beteten zu unserm Gott, und ftedeten Hue (Wachen) Tag und Nacht gegen fie; und ich sprach: Fürchtet euch nicht vor ihnen; gedenket an den großen schrecklichen Herrn, und streitet für eure Brüder, Oihne, Tods ter, Weiber und Håuser! Da aber unsere Feinde bóreten, daß es uns war fund geworden, machte Gott ihren Rath zu nichte, Und wir fehrten alle wieder ein jeglicher zu seiner Arbeit. Mit einer Hand thaten sie die Arbeit, und mit der andern hielten Re die Waffen, 159. Nehemias Friedensstiftung und Poonende Verwaltung.

(Kap. 5.) Und es erhob (zur Zeit einer Theuerung) sich ein großes Geldrei des Volk6 wider ihre (reichen Brüder, und fie sprachen; Unserer Söhne und Töchter sind viele; laßt uns Getreide (mit Gewalt) nehmen, und effen, daß wir leben! Unserer Bradec Leib ist wie unser Leib, und ihre Kinder wie unsere Kinder (Bit find so gut als sie). Da ich solche Worte hörte, ward id fehr jornlg, und mein Herz ward Raths mit mir, daß ich sprach: Wollt ihr einer auf den andern Wucher treiben? Es ist nicht gut, das ihr thut! Solltet ihr nicht in der Furcht Gottes wandelnum der Schmach willen der Helden, unserer Feinde ? Ich und meine Brüder Gaben ihnen auch Geld gethan (gelieben), und Getreide;

den Wucher (Zins) aber haben wir nachgelassen. So gebe ihnen nun wieder ihre Hecker, Weinberge, Delgárten und Häuser, und den Kundertiten an Gelde, Getreide, Noft und Oel, das ihr an ihnen gewuchert habr. Da sprachen sie: Wir wollen es wieder, geben, und wollen nichts von ihnen fordern, und wollen hun, wie du gesagt hast. Und die ganze Gemeine sprach: Ymen! und sie lobten den Herrn; und das Vole that also. Uuch von der Zeit. an, da mir befohlen ward, Lanopfleger zu feyn in Juda, nåbrete ich mich und meine Brüder nicht von der Lindpfleger Kost; denn, die vorigen Landpfleger hatten das Volk beschideret, auch hatten ihre Knaben (Diener) mit Gemalt verfahren über das Vole. Ich that aber nicht also, um der Furcht Gottes willen. Gedente mir, mein Gott, zum Besten alles, das ich diefem Volk gethan habe!

160. Ansolåge der Fremden, und Verråtberei der Landsleute

gegen Nebemia. (Kap. 6.) Da Saneballat, Tobia und andere unserer Feinde erfuhren, daß ich die Mauern gebauet hatte, ließen sie mir sagen: Las uns zusammen kommen! Sie gedachten mir aber Böses zu thun. Ich aber ließ sagen: Ich habe ein großes Geschäfte auszurichten; ich kann nicht kommen. Sie sandten aber wohl viermal, und ich antwortete auf dieselbe Weise.' Da sandre Saneballar jum fünf, ten Mal einen offenen Brief; barin war geschrieben: „Es ift vor die Helden gekommen, daß du und die Juden gedenket abzy. fallen, und du modeft ihr König seyn. (Da) nun solches wird vor den König kommen: so laß uns mit einander rachschlagen." Ich aber ließ ihm sagen: Soldies ist nicht geschehen; du haft es erdacht. Denn sie wollten uns furchtsam maden, und gedachten: Sie sollen die Band abthun vom Geschäfte der Staltbefest le gung); aber ich fårfte desto mehr meine Hand. Und id, fam ins Haus Semala (der vom Feinde beftochen war), und er batte sich verschlossen, und sprach: Laß uns zusammen kominen im Hause Gottes, und die Thüre des Tempels (Heiligen 340 schließen; denn sie werden kommen, dich zu erwürgen. Ich abet sprach: Sollte ein solcher Mann flieben und in den Tempel geben, daß er lebendig bleibe?: Denn ich merkte, daß ihn Gott nicht gesandt hatte; (ondern fie) hatten ihm Gelb gegeben, daß ich mich fürchten sollte und fündigen, damit sie midh låftern módten, Und die Mauer ward fertig. Da unsere Feinde das

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