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2 Jahren 42 Mitglieder angegeben wurden, während sie jeßt in der Zahl für Ningpo mit einbegriffen sind. Auch die Südlichen Am. Þre8 byterianer werden mit 14 Mitgliedern genannt. Die China Inland Mission an diesem Blaße ist bereits angeführt worden.

Shang-hai, eine der zuerst eröffneten chinesischen Hafenstädten, ist bereits seit 1843 eine Station der Londoner Mifjionsgesellschaft. Die hinesische Stadtgemeinde von 200 Seelen mit 75 Rommunikanten steht unter der Pflege eines ordinirten Eingebornen, während der eine der Missionare sich mehr mit der Straßenpredigt beschäftigt. Der andre hat 5 Außenstationen mit Gemeinden von 500 Seelen und 92 Kommun. unter sich. Von Schulen werden nur 2 solche für Mädchen mit 30 Shülerinnen angegeben. Es ist bemerkenswerth, wie bedeutend die Seelenzahl hier die Zahl der Kommunikanten übersteigt; da sie sonst in den hinesischen Gemeinden gewöhnlich oder nicht viel über das Doppelte zu betragen pflegt. Nur 2 Jahre später hatte die Church Miss. Soc. zu Schang-hai ihre Arbeiten begonnen. Doch gelang es nicht in den 30 Jahren die chinesische Gemeinde auf mehr als auf 15 Mitglieder zu bringen. Eine Anabenschule zählt eben so viele Schüler. Die Bresse der Amerika nischen Presbyterianer hierselbst lieferte in einem Jahre 18 Millionen Drucjeiten; über ihre Gemeinde fehlen in mehreren Jahren besondere Nachrichten, die Zahlen sind bei Ningpo mit einbegriffen. 1870 zählte dieselbe 80 Mitglieder , 25 Knaben und ebensoviel Mäddhen besuchen die Shulen. Die Amerikanisch Brotestanstis di Bidöfliche Kirche hat hier eine ausgedehnte Schulthätigkeit in 3 Rostund 14 Tagesschulen. Die Gesammtzahl der Schüler beträgt 384. Auch wird an verschiedenen Stellen und in benachbarten Dörfern fleißig die Heidenpredigt betrieben. Die gesammelte Gemeinde mag nicht viel über 100 kommunikanten umfaßen (1873 unvollständige Angabe: 64).

Auch die Südlichen Methodisten und die Südlichen Baptiiten arbeiten hier. Leştere bezeichnen Schang-hai als ein hartes Feld auf dem das Evangelium seine Triumphe gehabt hat. (60 Kommunik.) Die Ersteren hatten nach einer etwas früheren Angabe 79 Kommunikanten, wobei aber die der andern Station, Su-tschau mit einbegriffen war. Ob die Mission der Seventh Day Baptist zu Schang-hai, die sehr zusammengeihmolzen war, noch besteht, darüber fehlen uns die Nachrichten.

Su-tigau, 15 Meilen westlich von Schang-hai, ist eine der bedeutenditen Städte Chinas und wird in Bezug auf Eleganz, Luxuß und Unfittlidfeit öfters mit Baris verglichen. Hier ist erst vor einigen Jahren eine Station der Amer. Bresbyterianer gegründet, von deren Erfolgen noch nicht viel zu berichten ist. Auch die Südlichen Bresbyterianer wirken hier, u. 3. schon etwas länger haben aber auch erst eine Gemeinde bon 14 Rommunifanten.

Die China Inland Mission zählt um 1872 hier gleichfalls nur ein paar Mitglieder und auch die Erfolge der bereits erwähnten südlichen Methodisten scheinen nicht bedeutend zu sein.

Schließlich sind in der Provinz Riang-fu noch einige Stationen der China Fnland - Mission zu erwähnen, nämlich : Tsing-fiangspu Yang-tschau, Chin-kiang und Na n-tin) alle an oder nicht weit vom Yang-tß-liang gelegen. Auf den drei legtgenannten bestanden schon kleine Gemeinden; in Tjing-kian-gpu hatte eine für die Mission günstige Bewegung wegen Mangel an Arbeitern nicht genügend gepflegt werden können und nur wenige der Angeregten waren als Bekehrte zu verzeichnen.

3. Die Stationen im Junern.

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Die evangelischen Missionsstationen im Innern Chinas beschränken sich zur Zeit noch auf Ortschaften an der großen Wasserstraße des Yangtß-tiang oder in der Nähe derselben. Mehrere gehören zu den Safenpläßen, die den Europäern geöffnet sind. Derjenige, welcher am entferntesten von der Küste liegt ist Hankau, der mit den beiden angrenzenden Städten Han-yang und Wu-tichang einen Städtecomplex bildet, in dem die lektere den Hauptbestandtheil ausmacht. Am erfolgreichsten hat hier die Londoner M. G. gearbeitet, die seit 1861 in der erstgenannten Stadt und später auch in den beiden andern thätig, zusammen 256 Rommunikanten und ebensoviel andere Anhänger gesammelt hat. Die Wesleyan Methodisten haben zu þan-kau und Wu-tíchang ihre Hospitale in denen in einem Jahre mehr als 9000 Batienten behandelt wurden.

An beiden Orten bestehen Gemeinden. Es fand sich nach dem legten Jahresbericht aber manche Ursach zur Unzufriedenheit mit denselben, da wegen Zänkereien, Trunksucht, Stehlen und Glücsspiel Ausschließungen vorgenommen werden mußten. Mitglieder: zusammen 103. Noch kleiner sind die Gemeinden der Amerikan. Protestantisch-Bischöflichen Mission, die 34 Rommunikanten zählte, (wahrscheinlich inclus. einiger in

1) Nach den neuesten Angaben kommt dazu noch Tai-tíchau (6 Meil. öftl. von Dangtau). Alle diese Stationen stehen unter Verwaltung europäischer Missionare. Die Presse und eine Station für geschäftliche Angelegenheiten befindet sich in Shang-hai.

Hankau lebender Amerikaner.) Auch von dieser Seite lautet der legte der vorliegenden Berichte nicht ermuthigend.

Die Methodisten hatten vor einigen Jahren von hier aus Eingang gefunden in swang-tichi und Wu-jueh 20 Meilen östlicher, an der Grenze der Provinz Şupeh. Dort war anfang8 eine hoffnungsvolle Ermeckung entstanden. Doch das Evangelium hat dort den Reiz der Neuheit bald wieder verloren und die Reaktion ist eingetreten, unter der die gejamunelten Gemeinden wieder zusammenschmolzen; doch zählen sie noch immer 45 Mitglieder.

Eine andere große Stadt an dem Fluße ist Riufiang, wo die Amerikanische Methodist isch - Bischöfliche Mission eine Station hat und eine mannigfache Wirksamkeit namentlich auf die Umgegend entfaltet. 6 Missionare und 2 von der bereits erwähnten Frauengesellschaft erhaltene Lehrerinnen sowie 9 eingeborne Gehilfen sind dabei thätig. Das Bert aber ist noch zu jung als daß man schon große Früchte erwarten dürfte. Nach 5 Jahren waren 23 Kommunikanten und 39 Anhänger überhaupt vorhanden.

Auch die China Inland Miffon hat eine Station in der leßtgenannten Stadt, sowie zu Nyan-fing, der Hauptstadt der Provinz Nganhwui, weiter abwärts am Yang-tß-liang gelegen. An beiden Bläßen waren 1872 schon die Anfänge einer Gemeinde vorhanden.)

4. Das nördliche China.

Beling, dieser wichtigste Bunkt des chinesischen Reiches wurde erst in neuerer Zeit, nach dem Frieden von 1860, für die Mission zugänglich, dann aber bald von verschiedenen Gesellschaften beseßt. Der London Miss. Soc. ist es bisher gelungen die größte evangelische Gemeinde (70 Kommunik.) in der Hauptstadt zu sammeln. Ein Hospital, dem von Anfang an die größte Sorgfalt zugewendet wurde, war vielfach das Mittel um die Herzen zu gewinnen. Doch beschränkt sich die Wirksamkeit nicht blos auf die Stadt, sondern hat auf 9 Außenstationen noch weitere Erfolge gehabt, sodaß die Gesammtzahl der Kommunikanten auf 231 angegeben werden kann bei 322 Anhängern. Auch auf dem Rande haben die Evangelisten durch ärzliche Hilfe Eingang gefunden und treiben z. B. auch Pođen-Impfung.")

1) In neuster Zeit ist auch Wu-tichang als Station hinzugekommen, zu Kin-kiang, eine, und zu Ngan-ring 9 Nebenstationen, legtere alle in der Provinz Ngan-hwui.

1) Ģierbei sei bemerkt, daß man von Peking aus die frühere Londoner MongolenMission wieder aufzunehmen sucht. Einer der Missionare macht für diesen Zwed in jedem Sommer Reisen durch die Mongolei, welche die beabsichtigte Anlegung einer Sta: tion in jenem Lande vorbereiten sollen.

Die Church Miss. Soc., welche hier noch auf die eine Station in der Stadt beschränkt ist, hat weniger Erfolge aufzuweisen. In ihren statistischen Tabellen fanden sich bisher nur die Missionare angegeben, deren einer mit wichtigen sprachlichen Arbeiten beschäftigt war. Er suchte besonders den schwer zugänglichen höheren Klassen nahe zu kommen durch eine Zeitschrift, die mit politischen Nachrichten Besprechung religiöser Fragen verband. Der andere betrieb die Heidenpredigt und beschäftigte sich auch einigermaßen mit ärztlicher Praxis in der Umgegend. Der erstere ist seitdem nach Hongkong versekt worden.

Der American Board hat zu Peking 2 Gemeinden und mehrere Schulen, sowie eine Presse die fast drittehalb Millionen Druckseiten in einem Jahre lieferte. Von hier aus hat sich diese Mission bis an die Grenze der Mongolei, nach Kalgan, ausgedehnt, wo eine Hauptstation mit mehreren amerikanischen Missionaren besteht, doch bisher noch wenig Bekehrte gesammelt wurden. Eine andere Station besteht zu Tung tichau 12 engl. Meilen östl. von Beking und eine dritte zu Bao-ting-fu zehnmal soweit nach Südwest. Auch erwähnen wir hier sogleich Tientsin, die älteste Station des Board in Nordchina, wo mehrere Missionare und ein Missionsarzt stationirt sind. Endlich ist noch die jegt vacante und von Kalgan aus verwaltete Station Yu-ticho zu erwähnen. An den genannten 6 Orten sind 14 Missionare, 1 Arzt und 1 Drucker thätig, sowie 9 Ratechisten und 6 Helfer. Die im einzelnen nicht angegebene Zahl der Befehrten beträgt zusammen 155 (Rommunik.), während die Gottesdienste im ganzen durchschnittlich von 565 Personen besucht wurden.

Die Amerikanischen Presbyterianer arbeiten in Peking seit 1863, scheinen sich aber auch noch keiner ausgedehnteren Erfolge zu erfreuen. Außenstationen haben sie nicht. Es werden 4 Missionare und 2 ordinirte Eingeborne erwähnt, so wie eine von 17 Knaben besuchte Shule. Die täglichen Predigten finden wohl Zuhörer aber selten öfter als ein bis zweimal von denselben Personen. Die Zahl der Befehrten ist nicht angegeben, nur daß im legten Jahre 4 Erwachsene und 3 Kinder getauft wurden.

Auch die Mission der Amerikanischen Protestantisch - Bischöflichen Kirche hat in Peking noch keine Gemeinde gesammelt. Der Missionar hatte die Ueberseßung des ganzen Alten Testaments in den Mandarinen-Dialekt vollendet. In einer Stadt 100 engl. Meilen südlich

hatte er bei einem Besuche einige Anhänger gefunden. Er schickte dann einen Katechisten, um sie weiter zu unterrichten. Dann kam er selbst und konnte 43 Personen taufen. ,,In der Stadt Befing scheint das Wert nicht sehr ermuthigend zu sein.“

Die Methodistisch-Bischöfliche Mission ist hier noch zu jung, als daß jhon bedeutendere Erfolge aufzuweisen wären. In der Hauptstadt felbst waren 12 kommunikanten vorhanden. Doch sind die Arbeiten in großem Maaßstabe angelegt. Sieben Missionare meist verheirathet, 2 Lehrerinnen (ausgesandt von der schon erwähnten Frauen-Missionsgeselljchaft) und ein „weiblicher Doctor der Medizin" bilden das Personal dieser Mijjon. Das Feld ist in verschiedene Kreise getheilt: Peking-Tartarenund Chinesen-Stadt Þa-tschau, Pao-ting-fu, Tsun-hwa, und Tien-tsin. Nur (wie es scheint) in der legteren Stadt hat ein Missionar seinen Wohnsiß außer Peking; die andern Kreise wurden von dort aus besucht.

Als zweites Centrum der Mission in Nordchina ist Lien-Ifin zu nennen, jene bedeutende Handelsstadt am Beiho und an der Mündung des großen Kaiserkanals in denselben. Auch hat der Bunkt als Station auf dem Wege nach Befing seine wichtigkeit. Hier finden wir die London M. S. durch 2 Missionare vertreten. Ihre Gemeinde (48 Rommun.) möchte vielleicht schon größer sein, wenn nicht das bekannte Blutbad von 1870 der Mission in dieser Stadt großes Hinderniß verursacht hätte. Bor etwa 10 Jahren zeigte sich in dem südlich von hier gelegenen Distritte Wu-ting eine offene Thür, von der man sich viel versprach. Die Erwartungen scheinen jedoch getäuscht worden zu sein, denn in den neueren Berichten ist nur von einer Außenstation mit 6 Gemeindegliedern die Rede. Erfolgreicher dagegen war die Mission der Methodist New Connexion, die hauptsächlich auf den Außenstationen in dem Lao-ling-Preise des genannten Distrikts ihre Wirksamkeit hat. Es waren dort (1872) in 5 Gemeinden 185 Rommunikanten gesammelt. In Tientsin selbst zählt diese Denomination deren nur 57.

Die Mission des American Board, der protestantisch. Bia höflichen und Methodistisch-Bischöflichen Kirchen in jener Stadt sind bereits unter Peking mit erwähnt worden.

Weitere Stationen finden wir an der Nordküste der Halbinsel, die den Golf von Be-tchili im Südosten begrenzt und die zur Provinz Schan tung gehört. Hier ist besonders die Freihafen-Stadt Lichi-fu (Chee-foo) von Wichtigkeit. Die englische Baptisten mission ist dort seit 1861 thätig, nennt ihre Station aber gewöhnlich Yentai, wohl nach der Vorstadt in der sie liegt. Seßt steht dort ein Missionsarzt. Im Süden und im

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