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Im Baufe? Da das Wort aus des Königs Munde ging, 'verhåll. ten Re Haman (als einem Verbrecher) das Antlik; und der Kammerer einer sprach: Es stebet ein Baum im Hause Hamans, den er Mardadhal gemacht hatte, der Gutes får den König geredet hat. Der König fprach: Laße ihn daran benken - 41fo Benfte man Haman an den Baum,

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166. Glüdliche Wendung für die Juden. (Kap. 8.9. 10.)

an dem Tage gab Ahasveros der Königin Esther das Haus Damans, des Juden, Reindes ; und Mardachai fam (iu bor ber Ebre) vor dem Kônig. Da sprach der König: Schreibet nun ihr für die (zum Besten der Juden, wie es euch gefällt, Und in allen Landen und Srådten ward Freude und Bonne unter den Juden, Wohlleben und aute Tage, daß viele der Volker Jus den 'wurden, und alle Landpfleger und Umtleute des Könige erhoi ben (beg ånftigten) die Juden, und also thaten fle nad ihtem Willen an denen, die Ihnen feino waren. Und Mardachas sandte Briefe (Befehle), daß fie (feftlich) bielten den 14. und 15. Des Monden dar tahrlich, nach den Tagen, Darinnen die Juden zur Ruhe gekommen waren von ihren Feinden, und ihr Leid in gute Tage verkehret war, daß sie dieselben halten sollten für Tage der Freude, und einer dem andern Geschenke schicken, und den Armen mittheilen; daher fie diese Tage (spottweife) Purim nenneten, nach dem Namen des Looses (0'as den abers gil å ubisden şaman ro Febr getå uscht hatte. f. 30, 24. und 3, 7.)

Das Buch Hi 0 6. **) Quch die Frommen trifft Leiden, erfreut endlich aber aus wieder

Gottes Hůlfe ; also murre und tadle nicht. 167.. Hiobs Gottesfurcht, Widerwårtigfelt und Geduld.

(Kap. 1.) Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob, und war schlecht und recht (fd licht oder ebriid und rechtichaffen), gottedfárchtig, und meidete das Böse, und er war herrlicher (rels

*) Eigentlich ein Lehrgedicht; doch auch als lehrreiche Gesdicte,

wie Puth7 in der biblischen Drdnung gelassen.

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der), denn alle. Elnes Tages aber kam ein Bote, unb fprado: Die Rinder pflúgeten, und die Erelinnen gingen neben an der Weide ; da fielen die aus dem Reiche Urabien herein, und nah. men fle, und schlugen die Knaben (I nechte) mit der Scharfe des Shwertes. Da er noch redete, tam ein anderer, und sprach: Das Feuer Gottes (Blip) fiel vom Himmel, und verbrannte Schafe und Knaben, und verzehrte sie. Da er noch redere, kam einer, und sprach: Die Chaloåer über fielen die fameele, und nahmen fie, und schlugen die lanaben mit der Schårfe des Schwerts. Da er nod redete, kam einer und sprac: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken im Hause ihres Bruders ;, da skam ein großer Wind, und stieß auf die vier Ecken des Hauses, und warf et auf die naben (lungen Leute). Da ftand Hiob auf, und jerrig sein Kleid, und raufte, sein Haupt (als-Zeichen der Erauer), und sprach: Ich bin nackend von meiner Mutter Leibe geformen, nackend werde ich wieder dabin fahren! Dod der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen! - Der Name des Herrn lep gelobet! In diesem Allen fündigte Hiob nicht, und that nichts thörliches wider Gott. 168. Hiob, in frankheit noch immer Gott ergeben, und ers

quids duro freunordaftliche Theilnahme. (Kap. 2.)

(Na ch her) schlug (Gott) Hiob mit bösen Schwaren dem Xusfabe), von der Fußsohle an bis auf seine Scheitel. Bein Weib sprach: Håltst du noch fest an deiner Fronmigkeit? Er aber sprach : Haben wir Gutes empfangen von Gott, und sollten das Bóre nicht auch annehmen? In diesem allen versündigte fich Hiob nidt mit seinen Lippen. Da aber die Freunde Hiobs hörren alles das Unglück , famen sie, ihn zu (bes) Flagen und zu trösten. Und fle Fannten ihn nicht (mehr), und weinten, und raßen mit ihm auf der Erde sieben Tage und leben Nachte, und redeten nichts mit ihm; denn sie sahen, daß der Schmerz sehr groß war., 169. Blobs Kleinmuth und Wortwedsel mit den Besudern über der Menschen Soldfal und Würdigfelt. (Kap. 3–31.)

Darnach (im bichsten Schmerz und ohne Freunde troft) that Hiob (Doch) reinen Mund auf, und verfluchte seinen (Geburt Tag. Und Hiob sprach: Warum bin id nicht

ge. ftorben von Mutterleibe an? So låge ich doch nun, und ware Ridle, schliefe und hårce Ruhe! Warum ist das Licht gegeben den

Mühfeligen, und das Leben den betrübten Bergen, die des Tor des, warten, und (er) kommt nicht? Eliphas (der Freunde einer) sprach: Du hast viele unterwiesen, und lasse Hände ges stårfet; nun es aber an did fommt , etfcbridir (verzagst) du! Ift das deine (Gotteso) Furcht, dein Troft, deine Hoffnung und deine Frömmigkeit? Lieber, gedenke, wo ist ein Unschuldiger ums gekommen? Oder wo sind die Gerechten je vereilget? Selig ist der Mensd), den Gort ftrafet (jůchtiget). Darum wegere dido der Züchtigung des Aumáchrigen nicht; denn er verleßet, und bere bindet; er zerschineißet, und seine Hand heilet Uus rechs Tráb, falen wird er dich erretien, und in der flebenten wird dich kein Ues bel rühren. Hiob fprach: Die Preile Des 20måchrigen tecken in mir, und die Schreckniffe Gottes sind auf mid gerichtet! Lehret mich; ich will schweigen; und was ich nicht weiß, das unterweiset mich! Id vil reden von der Angst meines Herzens, und von Betrübniß meiner Seele. Ich begehre nicht mehr zu leben! Habe Ich gesündiget, was soll ich dir thun, o du - Menschenhårer? Und. warum vergibst du mir meine Misfechat night ? - Bildad sprach: Meineft du, daß Gott unrecht ridte? So du dich bei Zeiten zu Gott bust (wendeft), und so du rein und fromm bist: so wird er (ich) wieder aufrichren (beglúden). Hiob sprach: Ich weiß wohl, daß ein Mensch nicht rechtfertig befteben mag gegen Sott. Er ist weise und machtig; wem ift es je gelungen, der fide wider ihn gelegt hat? Zophar (prad): Wenn du dein Herz båte test gerichtet, und deine Hände zu ihm ausgebreitet; wenn du die Untugend håttest ferne von dir gethan: so möchtest du dein Untlig aufgeben ohne Eadel, und ipürdest fest (ft an obat) reyn, und dich nicht fürchten; und dürfieft dich deß trösten, daß Hoffnung da fey, und würdest mit Ruhe in das Grab kommen. Da antwors tere Siob: Ja, ihr rend die Leute; mit euch wird die Weisheit stere ben! Ich habe sowohl ein Herz (Verft a no), als ihr. Was ihr wisset, das weiß ich auch. Doch wollte ich (nur) mit Gott rechs ten (mid beratben); (aber) ihr deutet es fa fa fidh. Wird es enc_auch wohl geben, wenn er euch richten wird? Meinet ihr, daß für ihn täufchen werdet, wie man einen Menschen tausdhet? Da antwortete Eliphas: Du strafeft mit Worten, die nicht rau. gen, und dein Reden ist kein nüße. Bißt du der erste Mensch ges boren? Hast du Gottes heimlichen Rath gehöret? Sollten Gote tes Tróstungen so geringe vor dir gelten? Was ist ein Menfcl) daß er sollte rein und gerecht seyn? Siehe, unter seinen Beiligen

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Ift feiner ohne Tabel," und die Himmel find nicht rein ,vor ihm;, wie vielmehr ein Mensch! Hlob sprach Shr reyd allzumal leidige Tröster! Wollen die losen Worte fein Ende haben? Mein Zeuge ist im Himmel, und der mid fennet; ift in der Hobe. Meine Freunde find meine Spotter; aber mein 2 uge torånet zu Gott. Irreich: ro irre ich mir. Erbarmet euch mein, ihr meine Freun. de; denn die Sand Gottes hat mich gerührt in dies leiden verfekt). Aber ich weiß, daß mein Erlófer lebet (Gott mein Retter regn wiro), und er wird mich hernady aus der Erde aufermecken, und ich werde darnach mit dieser meiner Haut umgeben werden, und werde in meinem Fleische Gott reben. Von meiner Gerechtigkeit will ich nicht lassen. Mein Gewissen bellset mich nicht meines ganzen Lebens balber, 170. Elibus Wort an Hlob zu Gottes Rechtfertigung.

(ap. 32-34.) Da höreten die drei Månner auf, Blob zu antworten, well er sich für gerecht bielt. Aber Elihu ward zornig über Hiob, daß er seine Beele gerechter hielre, denn Gott. Auch ward er zornig über seine Freunde, daß fie feine Antwort fanden, und doch Hiob verdammten. Uno Elihu sprach: Du hast geredet: Ich bin rein, unschuldig, und habe keine Sünde. Eben daraus schließe ich wider did, daß du nicht ganz ges) recht bift; denn Gott ist mehr, als ein Mensch. Warum willst du mit ihm zanken, daß er dir nicht Rechenschaft gibt alles feines Thung? Denn wenn Gott einmal etwas beschließt: ro bedenket er es nicht erst hernach. Es sey ferne, daß Gott follte ungöttlich handeln, und der Allmächtige ungerecht; fondern er verglit dem Menschen, darnach er verdient bat, und es trifft einen jeglichen nach seinem Thun.

171. Gottes Grdbe in seinen Werfen. (Kap. 38. 39.)

Und der Herr (relbst) antwortete Hiob aus einem Wetter : Wer ist der, der so fehlet in der Weifheit, und redet re mit Unvers stand? Wo warest du, da ich die Erde gründete? Weißt du, wer ihr das Maß geseßet hat, oder wer über file eine Richtschnur gezogen hat, oder worauf stehen ihre Füße (Grundpfeiler) berfentet, oder wer ihr hat einen Edftein geleget, da mich dle Morgensterne mit einander lobeten, und jauchzeten alle Kin. der Gottes? Wer hat das Meer mit seinen Thüren verschlossen, da es berausbracy, wie aus Mutterleibe? Da ich es mit Bolfen

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fleidete, und in (Nebels) Dunkel elnwickelte, wie in Windeln; da ich ihm den Lauf brach mit meinem Damme, und sprach : Bis bieber sollst du kommen, und nicht weiter; hier sollen sich. Tegen deine stolzen Wellen! Hast du bei deiner Zeit dem Morgen ger boten, und der Morgenróthe ihren Ort gezeiget? Bist du in den Grund des Meeres gekommen, und hast in den Fußstapfen der Tiefen gewandelt? Haben sich dir des Todes (der Unterwelt) Thore je aufgethan? Hast du vernommen, wie breit Die Erde rep? Welft ou, welches ist der Weg, da das Licht wobnet, und wel. ches fen der Finsterniß Stårte? Wußtest du, daß du zu der Zeit sollteft geboren werden, und wie viel deiner Tage seyn würden? Bist du gewesen, da der Schnee herkommt, oder hast du gesehen, wo der Hagel herkommt? Wer hat dem Plekregen seinen Lauf ausgechellet, und den Weg dem Blige, daß es regnet auf das land, und macht, das Gras wachset? Wer ist des Regens Vater? Wer bat die Tropfen des Chaues gezeuget? us torffen Leibe ist das Eis gegangen? Und wer hat den Reif. unter dem Himmel gezeus get? Rannst du die Bande der sieben Sterne zusammen binden? (Banost du die Reize Des Siebengestirns, der Ples jaden, zusammen) oder das Band des Orion auftoren (Hast du die Züge des Orion *) eingegraben)?. Kannst du den Morgenstern hervorbringen zu seiner Zeit, oder den Wagen am Himmel über seine Kinder führen? Weißt du, wie der Hims mel zu regieren ift? Oder fannst du ihn meifern auf Erden? Kannst du (a u ch) deinen Donner in der Wolke boch berführen? Rannst du die Blige auslassen, daß fie binfahren, und sprechen: Hier sind wir! Wer gibt die Weisheit in das Verborgene? Wer gibt verständige Gedanken? Wer ist so weise, der die Wolken såh, len könnte? Wer kann die Wasserschläuche am Himmel verstopfen? Rannst du der Löwin ihren Raub zu jagen geben, und die jungen Löwen fåttigen? Wer bereitet dem Raben die Speise, wenn seine Sungen zu Gott rufen? Meineft du, das Einborn (Der milde Büffel) werde dir dienen, und werde bleiben an deiner Krippe? Rannst du ihm dein Joch anknüpfen, die Furchen zu machen ? Kannst du dem Rob Kräfte geben, oder seinen Hals zieren mit seinem Geschrei (Måbne)? Kannst du'es schrecken wie die Heus schrecken? Es ftampfet auf den Boden, und ist freudig mit Kraft, und zieht aus, den Geharnischten entgegen. Es spottet der Surot,

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*) Drion beißt das practvollste Sefira am Himmel,

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