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obachtung, aber die Sternwarte war umwölkt, und wir sahen den Mond nicht. Um 1. Tag des Monats Sebat im Eponymat des Bilharranjadua.“

Einen Bericht über die Beobachtung einer Sonnenfinsternis teilt

„Dem König, meinem Herrn, dein Knecht Maristar. friede sei dem König,

meinem Herrn. Die Götter Nebo und Marduk mögen dem König, meinem Herrn, HiL, 7443mmel mit "):

Segen verleihen. Lange Tage, leibliches Wohl und freude des Herzens mögen die großen Götter dem König, meinem Herrn, schenken. Um 27. Tag stand da der Mond. Um 28. 29. 30. schauten wir nach einer Sonnenfinsternis aus.

Er (der Mond) rückte jedoch weiter, ohne eine finsternis zu veranlassen. Am 1. Tag (des folgenden Monats) war der Mond sichtbar. Um kunu-Tag des Monats Duzu in betreff des Sternes Sagmagar (des Planeten Jupiter), von dem ich dem König, meinem Herrn, früher berichtete, (nämlich) in der Bahn in bezug auf Unu, im bereich des Sternes Sibzianna (treuer Hirte des Himmels) sollte er gesehn werden unterhalb, konnte aber infolge des Untergehens (?) des Hornes (des Mondes) nicht wahrgenommen werden, (infolgedeffen) ich also berichtete. Uuf der Bahn in bezug auf Änu fand seine Konjunktion (mit dem Mond) statt . . . berichte ich nun dem König, meinem Herrn, also: Er ist wieder da und wird wieder wahrgenommen unterhalb des Morgensternes (kakkab markabti semit.); auf der Bahn in bezug auf Bel steht er, dem Wagenstern zu nähert er sich, seine Konjunktion (mit dem Mond) ift also verhindert, während seine Konjunktion, (nämlich die des Jupiters) so lange er noch auf der Bahn in bezug auf Unu sich befand, wovon ich ja dem König, meinem Herrn, früher berichtet hatte, nicht verhindert war. Der König, mein Herr, möge es wissen.“

Es kann nicht viel gewesen sein, was der König und Herr des Mariftar, des Sternkundigen, aus diesem Bericht erfahren hat. Jedenfalls hat er aus ihm nichts über eine beobachtete Sonnenfinsternis gehört.

Vom Wagenstern kakkab markabti wurde wie vom Castwagen dem kakkab sumbi, sumer. margidda, schon früh die Beobachtung gemacht, daß er das ganze Jahr sichtbar ist, kal schatti i3zaz jede Nacht leuchtet, weil er zu den Cirkumpolarsternen gehört.

Solche und ähnliche Beobachtungen wurden bereits in sehr alter Zeit in dem namar Beli oder Licht Bels in eine Art von System gebracht. Die Gestirne wurden aber nicht allein auf ihren wechselnden Stand am Himmel und im Verhältnis zu andern Gestirnen beobachtet, fondern auch nach ihrer Lichtstärke und ihrer Farbe geordnet; und auch diese Beobachtungen wurden aufgezeichnet und daneben festgehalten, was um diese Zeit auf Erden vorgefallen war, so weit nämlich als der Ges fichtskreis der Magier reichte. Deren Gesichtskreis aber war gar nicht klein; denn es wurde bei ihren Aufzeichnungen nicht etwa nur Babylonien und Assyrien berücksichtigt, sondern auch andre Länder, obwohl das alte Akkad immer an erster Stelle in Betracht fam. An zweiter Stelle achteten die Sternkundigen auch auf die Vorgänge in Elam, bei den Subarti, die im Norden wohnten, bei den Ummanmanda, den Skythen oder Medern, den Hatti, den Martu oder Amurru. Und bei der Geburt eines Königssohnes in Ümurruland werden die Magier eine denkwürdige Beobachtung am Himmel gemacht und aufgezeichnet haben, deren Wiederkehr ihnen nach manchem Jahrhundert die Gewißheit gab, daß wieder ein Königssohn in diesem Land geboren sein müsse: „Wir haben, fagen sie in Jerusalem, seinen Stern im Morgenland gesehen und find gekommen, ihn anzubeten ).“ Ob die siebzig Wochen des Daniel über die Zeit, wann dies geschehen ist, Uufschluß geben können, ist hier nicht zu untersuchen.

1) A. u. A., S. 400 20.

Wurde also irgend ein Gutachten der Sternkundigen begehrt, so gab das Buch des Lichtes Bels insoweit Antwort, als eine ähnliche oder gleiche Konstellation wie die der Gegenwart darin gefunden wurde. Dann wurden dieselben oder ähnliche Ereignisse, wie die dort bemerkten, in gewisse Aussicht für die nächste Zukunft gestellt oder als schon ges schehen behauptet. Häufig aber wurden auch ganz bestimmte fragen vom König an die Magier gestellt. Eine ganz eigenartige Gestalt und Uussehn tragen schon die Vorbereitungen der Orakel an sich, die zur Jeit farhaddons und Asurbanipals von den Priestern des Samas in Ninive komponiert wurden. Einige mögen hier nach Knudtzon ?) mitgeteilt werden.

Es redet aber der Priester in den sog. assyrischen Gebeten an den Sonnengott als Mittler zwischen der Gottheit und dem König oder feinem Hause, um die Gottheit wegen der Geschide der Herrschaft zu befragen. Diese Reden sind nach festen Vorlagen abgefaßt, sodaß gewisse Säße immer wiederkehren, auch eine gewisse Ordnung der Handlung eingehalten wird. Ale Stücke haben mehrere Teile, zuerst ein Eingangsgebet; darauf kommt die Frage an den Sonnengott wegen des vorliegenden falles, dann das „Uebersieh" und zuletzt ein Schlußgebet. Der Eingang lautet regelmäßig: „O Sonnengott, großer Herr, den ich frage. Ñit wahrer Gnade antworte mir.“ Es fragt der baru oder der Wahrsagepriester, und diese Fragen bilden den zweiten Teil eines jeden Stückes; und scheint es, daß diese Fragen unmittelbar nach der Handlung niedergeschrieben sind, vermutlich um den König zu überzeugen, daß der Priester seine Schuldigkeit mit Befragen getan, also den Auftrag des Königs erfüllt habe. Wie lange Zeit das ipisti baruti, das Werk der Wahrsagerei, in Anspruch nahm, wissen wir nicht. Vielleicht war sie vom König bestimmt, die Antwort also an einem bezeichneten Tag erwartet. Dann kommt das „Uebersieh“, eine lange Aufzählung von allen möglichen Anstößen, die die Erhörung des Gebetes auf Seiten der Gottheit verhindern könnten. Dazwischen stehn oft noch Omina. Den Schluß macht wieder ein Gebet, gewöhnlich dieses:

Infolge dieses Lammopfers mache dick auf und schaffe wahre Gnade, heilrolle Gestalten, Körperteile (nämlich die edlen Eingeweide, Herz, Lunge und Leber, die unter dem Einfluß des Sonnengottes stehend gedacht werden und dessen Antwort

1. Matth. 2, 2.
2) Uffyrische Gebete an den Sonnengott.

an den Priester vermitteln), die heilvollen Gnadenerweise des Befehles, des Mundes deiner großen Gottheit schaffe, daß ich sie sehe – bekunden, und deine große Gottheit setze es feft. Zu deiner großen Gottheit, o Samas, großer Herr, möge es dringen, und sie möge mit einem Orakel antworten.“

Die Ueberschriften bringen bald den Namen eines Eponymen, bald den des Schreibers.

Zunächst mögen solche Fragen der Priester aus der Zeit Usarheddons mitgeteilt werden:

„Von diesem Tage, dem 3. dieses Monats, des Monats Ujar (Ijjar) bis zum 11. des Monats Ub dieses Jahres, auf diese 100 Tage und 100 Nächte erstreckt sich eine für Magierhandlungen bestimmte Zeit. Wird in dieser bestimmten Zeit Kastariti mit seinen Kriegern, oder werden die Krieger der Gimiräer oder die Krieger der Neder oder die Krieger der Mannäer oder andre feinde, so viel ihrer sind, mit ihrem Plan Gelingen haben?“

„Werden sie, sei es durch Sturm, sei es durch Gewalt, sei es durch Krieg, Kampf und Schlacht, sei es durch niksi, jei es durch Breschen mittelft ipal und fipal, sei es durch Mauerbrecher, sei es durch supi, sei es durch Hungersnot, sei es durch Plussprechen der Namen des Gottes und der Göttin, sei es durch freundliche Rede und freundliches Entgegenkommen, sei es durch irgend welche Kunstgriffe, 'fo viel ihrer zur Einnahme einer Stadt dienlich sind, Kisassu einnehmen, werden sie ins Innere jener Stadt Kisassu eindringen, wird ihre Hand jene Stadt Kisassu erobern, wird sie ihrer Macht anheimfallen? Deine große Gottheit weiß es. Die Einnahme jener Stadt Kisassu durch die Hände irgendwelcher feinde, so viel ihrer sind, von diesem Tage aber während der Tage der von mir bestimmten Zeit, ist sie im Bejehle, im Munde deiner großen Gottheit, o Samas, großer Herr, befohlen, feftgesetzt? Wird man es sehen? Wird 'man es hören?

„Uebersieh, was nach der von mir bestimmten Zeit kommen mag Ueberfieh, daß sie ein Gemetzel und Plünderung ihres feldes vollführen Uebersieb, wie das Entscheidungsopfer dieses Tages sein mag, gleichviel ob derselbe gut oder böse ist, ein stiirmischer Tag, an dem es Regen gibt (Samas, die Sonne, also verborgen ist). Uebersieh, daß etwas unreines am Ort des Schauens Unreinigkeit verursacht und verunreinigt haben mag. Uebersieh, daß das Lamm deiner Gottheit, das zum Zweck des Schauens angeschaut ist, mangelhaft und fehlerhaft sein mag. Uebersieh, daß derjenige, der die Vorderseite des Lammes angefaßt hat, seine Opfer rungskleider als arsati angezogen haben mag, irgend etwas unreines gegessen, getrunken, sich eingerieben, das kun der Hand gebeugt ... haben mag. Uebersieh, Saß im Mund des Magiersohnes, deines Knechtes, ein Wort sich übereilt habent mag"

„Ich frage dich, Samas, großer Herr, ob von diesem Tage, dem dritten Tage dieses Monats, des Monats Ujār, bis zum 11. Tage des Monats Ub dieses Jahres Kastariti nebst seinen Kriegern oder die Krieger der Gimiräer oder die Krieger der Mannäer oder die Krieger der Meder oder irgendwelche Feinde, so viel ihrer sind, jene Stadt Kisassu einnehmen, ins Innere jener Stadt Kisaffu eindringen werden, ob ihre Hand jene Stadt Kisassu erobern, sie ihrer Macht anheimfallen wird?

Omina wechseln mit dem schon oben mitgeteilten Schluß.

„Kastariti, der Stadtpräfekt von Karkassi, der an Mamitiarsu, den Stadtpräfekten der Meder, folgende Botschaft geschickt hat: „Wir wollen uns gegen Affyrien verbinden“, wird Mamitiarsu auf ihn hören, ihm gehorchen? und in diesem Jahre gegen Ufarhaddaon, den König von uffyrien, feindselig auftreten? Deine große Gottheit weiß es."

„Afarhaddon, der König von Uffyrien, möchte aussenden, und der Rabsat Sanabusumma mit den Streitkräften, so viele bei ihm sind, möchten zur Einnahme der Stadt Weg und Straße nehmen und gehen. Wenn er gegangen ist und seine Feldlager gegen jene Stadt Umul aufgeschlagen hat, werden dann durch Krieg . oder durch Bewalt oder durch niksi oder durch supi oder durch Empörung in der Stadt oder durch irgend welche Kunstgriffe, so viele ihrer zur Einnahme einer Stadt dienlich sind, die Streitkräfte Afarhaddons, des Königs von Affyrien, jene Stadt Amul einnehmen wird sie ihrer Macht anheimfallen? Deine große Gottheit. weiß es. Die Einnahme jener Stadt Amul, ist sie im Befehl, im Mund deiner großen Gottheit, o Samas, großer Herr, beschlossen, festgesetzt? Wird man es sehen? Wird man es hören?"

„Durbel, eine festung Asarhaddons, des Königs von Affyrien, die an der Grenze der Mannäer gelegen ist, die die Mannäer eingenommen haben, der Rabsak mochte mit Kriegern und Rossen gehn, jene Stadt wieder einzunehmen. Werden entweder durch Krieg, Kampf und Schlacht oder durch freundliche Rede und freundliches Entgegenkommen oder durch Rot oder durch Hunger oder durch Gewalt oder durch niksi oder durch Holz zum niederreißen der Mauer oder durch lulimiti (Mauerwidder) oder durch Aussprechen des Namens des Gottes und der Göttin oder durch irgendwelche Kunstgriffe, so viele ihrer zur Einnahme einer Stadt dienlich sind, die Streitkräfte Asarhaddons, des Königs von Assyrien, jene Stadt Durbel einnehmen, wird Durbel ihrer Macht anheimfallen? Deine große Gottheit weiß es.

Wird man es sehen? Wird man es hören?“

„Wenn Ufarhaddon, der König von Uffyrien, Bartatua, dem König von Iskuza, der jetzt einen Boten vor des Angesichts Usarhaddons. des Königs von Offyrien, gesandt hat ... eine Prinzessin des bit riduti zur frau gibt, wird dann Bartatua, der König von Iskuza, mit ihm frieden machen; wird er wahre zuverlässige Reden gegenüber Ujarhaddon, dem König von Affyrien, führen? Wird er die Satzungen Usarhaddons, des Königs von Assyrien, halten und in Treue vollführen? Deine große Gottheit weiß es. Seine Reden, sind sie im Befehle, im INünde deiner großen Gottheit, o Samas, großer Herr, befohlen, festgesetzt? Wird man es hören? Wird man es sehen?

„Seien es . . seien es ich frage dich, Samas, großer Herr, ob Usarhaddon, der König von Affyrien, eine Prinzessin des bit riduti dem Bartatua, dem Konig ron Iskuza, die Satzungen Ufarhaddons, des Königs von Uffyrien, halten und in Treue vollführen wird? Ob er Reden des friedens gegenüber Ufarhaddon, dem König von Uffyrien, führen und alles, was Usarhaddon, dem König von Ilssyrien, recht ift, tun wird?

"Ich frage dich, Samas, großer Herr, ob die Großen und Statthalter von Bitkari und Saparda (wahrscheinlich Stämme der Kimmerier) nebst Kriegern, Rossen und Streitkräften ... gehn werden, ob ... ob er selbst oder sein Sohn oder iskuzäische Krieger gegen die Großen und Statthalter von Bitkari und Saparda, die nach einem Bezirk der Meder ziehen und von dort zurückkehren ob'sie einen starken Wolf, der böjes gegen sie anrichten wird, in ihrer Mitte“

„Werden in der bestimmten Zeit vom 22. Siwan bis 21. Duzu iskuzäische Krieger, die an. die Grenze der Manäer gezogen sind, mit ihrem Plan Gelingen haben? Werden sie ron dem Paß von Hubuskia nach den Städten Harrania und und Anisuskia ausrüden, von der Grenze Affyriens große Beute, schweren Raub erbeuten und rauben? Deine große Gottheit weiß es. Ist es im Befehle, im Munde deiner großen Gottheit, o Samas, großer Herr, befohlen, festgesetzt? Wird nan es sehen? Wird man es hören?"

„In der bestimmten Zeit vom 10. bis 29. Siwan, zwanzig Tage und zwanzig Nächte, möchte Asarhaddon, der König von Assyrien, der jetzt auf Wussendung von Kriegern, Rossen und Streitkräften, so viele er will, noch dem Lande Siris bedacht ist, den deine große Gottheit kennt, gemäß dem Befehle deiner großen Gottheit, o Samas, großer Herr, und deiner vollkommenen Entscheidung möchte dieser unser Herr Asarhaddon, der König von Uffyrien, mit seinem Plan Gelingen haben und

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Krieger, Roffe und Streitkräfte, so viele er will, nach dem Lande Siris aussenden. Ji es deiner großen Gottheit wohlgefällig?"

„Wenn dieser unser Herr Ufarhaddon, König von Uffyrien, geplant und aus: gesandt hat, werden dann von diesem Tage ab während aller Tage der von mir bestimmten Zeit die Streitkräfte, so viele er gegen die Stadt Siris senden wird, die Sirisäer oder die Mannäer oder überwinden, oder werden irgend andre frinde mit ihrem Plan Gelingen haben gegen das feldlager Usarhaddons, um zu töten, was zu töten ist, zu plündern, was zu plündern ist, zu rauben, was zu Tauben ift?“

„Wird in der bestimmten Zeit vom 1. Nisan bis zum 1. Duzu Ursa, der König von Urati, den sie Jaia nennen, mit seinem Plan Gelingen haben? Wird er selbst mit seinen Streitkräften nach dem Rat seiner Ratgeber, oder werden die Giiniräer oder wer sonst mit ihm verbündet ist, von dem Ort, wo sie wohnen, Weg und Straße nehmen, um Krieg, Kampf und Schlacht zu beginnen, um zu töten, zu plündern und zu rauben; nach dem Land Supria oder nach den Städten Bumu und Kullimirri oder nach den Festungen des Landes Supria ziehen, töten was zu töten ift

, plündern was zu plündern ist, rauben was zu rauben ist? Deine große Gottheit weiß es. Ist es im Befehl, im Munde deiner großen Gottheit, o Samas, großer Herr, befohlen, festgesetzt? Wird man es sehen? Wird man es hören?“

„Mugalu mit seinen Kriegern, so viele bei ihm sind, der jetzt gegen die Stadt Milidia fein feldlager aufgeschlagen hat, wird der Rabat Asarhaddons, des Königs von Assyrien, nebst den Kriegern, die mit ihm nach der Stadt Milidia ziehn werden, den Niugallu und seine Krieger von der Mauer der Stadt Milidia vertreiben, wird ær den Wall verlassen? Deine große Gottheit weiß es. Wird man es sehen? Wird man es hören?"

„Ich frage dich. Samas, großer Herr, ob der Rabsat Asarhaddons, des Königs von Assyrien, nebst den Kriegern und Streitkräften, die mit ihm gegen Mugallu nach der Stadt Milidia ziehen, den Mugallu und seine Krieger vertreiben, daß er den Wall verlaffert wird?

„Ich frage dich, Samas, großer Herr, ob von diesem Tage, dem 11. dieses Monats, des Monats Ujar dieses Jahres, bis zum 10. Tag des Monats Siman dieses Jahres, während der 30 Tage und 30 Nächte der von mir bestimmten Zeit

(hier wird der Name des Fürsten geftanden haben, der mit Ufarhaddon verbündet war; er ist ausgewischt) zahlreiche und mächtige Streitkräfte aufbieten und mit den Großen und den Streitkräften Uffyriens ausziehn wird, um die fesiung Mugallus, wohin Mugallu fich geflüchtet hat, zu erobern. Ob fie töten und plündern werden, ob das Herz Pfarhaddons, des Königs von Affyrien, bedrängt und frank werden wird?“

Schon weist uns diese Frage des Priesters auf die Zeit hin, wo Usarhaddon aus Rüdsicht auf seine Gesundheit damit umging, seine Söhne mit der Herrschaft in beiden Reichen zu betrauen. Die folgenden Stüđe verseken uns teils in eben diese Zeit, teils sind sie unter der Regierung Asurbanipals entstanden.

„Usurbanipal, der Sohn Afarhaddons, des Königs von fyrien, möchte den Rabmag Nabusarusur zu Jikalu, der in der Stadt Arwad wohnt, senden. Wenn er ihn gesandt hat, wird Ikkalu auf allen Befehl und Bescheid, den Usurbanipal durd den Rabmag Nabusarufur dem Jitalu sendet, hören und gehorchen? Deine große Gottheit weiß es. Ist es im Befehle, ist es im Munde deiner großen Gottheit, o Samas, großer Herr, befohlen, festgesetzt? Wird man es sehen? Wird man es toren"

Afarhaddon, der König von Affyrien, möchte mit seinem Plan – der oben erwähnt wurde, die Regierung seinen Söhnen zu überlaffen - Belingen haben. Siniddinapal, seinen Sohn, dessen Name auf dieser Tafel geschrieben, und der vor

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