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leuchten, daß wir auf Erden erkennen reinen Weg (reine Vor, rebung), unter allen Heiden (Völkern) rein Hell! Es danken dir, Gott, die Völker, es danken dir alle Völker. Die Völker freuen fich, und jauchzen, daß du recht richtest und regierest auf Erden. Es danken dir, Gott, die Wölfer, es danken dir alle Völker. Das Land gibt sein Gewiche. Es regne uns Gott, unser Gott! Es segne uns Gott, und alle Welt fürchte (verehre) ihn!

9e. Am Geburtstage des Landesfürsten. (Ps. 21.)

Herr, der König freuet rich in deiner Kraft, und wie sehr fröhlich ist er über deine Hülfe ! Du gibst ihm seines Herzens Wunsch, und wegerst (verweigerst) nicht, was rein Mund bits

: ter. Du überschüttest ihn mit gutem Segen; du rekest eine goldne Krone auf fein Haupt. Er bittet dich um Leben: ro gibst du ihin langes Leben. Er hat große Ehre an deiner Hülfe; du legeft Lob (Ruhm und Schmuck auf ihn. Du senest ihn zum Segen ewig. lich; du erfreuft ihn mit Freuden deines Untlikes. Der König boffet auf den Herrn, und wird durch die Güte des boften fest (Dauernd glüdlich) btetben.

93. Am Kronungsfefte. (PP. 79.) Gott, gib dein Gericht (lebre dein Recht) dem Könige, und deine Gerechtigkeit des Königs Sohne, daß er dein Volf bringe zur Gerechtigkeit (nach Recht regiere), und deine Elen. den errette (den Unglücklichen helfe)! Laß die Berge den Frieden bringen unter das Volf, und die Hügel die Gerechtigkeit! (Die Berge perkündigen Glúd, die Higel Oerecho tigkeit.) Er wird das Volk bei Recht erhalten; und den Urs men helfen, und die Låsterer zerschmeißen (Verbrecher Bir as fen). Man wird dich fürchten (ehren), so lange die Sonne und der Mond mähret, von Kind zu Rindestindern. Zu seinen Zeiten wird blühen der Geredite (Recht schaffene), und großer Friede. Denn er wird den Armen erretten, der da schreiet, und den Elenden, der keinen Helfer bat. Er wird gnådig feyn den Geringen und Armen, und den Seelen der Armen wird er helfen. Er wird ihre Seele aus dem Truge und Frevel erlåsen (vor lift und Gewalt schů Ben), und ihr Blut wird theuer geachtet werden vor ihm. Er wird leben (Er lebe)! Man wird ima merdar für ihn beten, tåglich wird man ihn loben. Auf Erden, (felbft) oben auf den Bergen, wird das Getreide dick stehen, und alles wird grünen (gedeihen) in den Städten. Sein

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Name wird ewiglich bleiben; (noch) die Nachkommen werden durch denselben gesegnet seyn, und alle Heiden (a uch andere Vóls fer) werden ibn preisen. Gelobet Tey Gott, und gelobet tey sein herrlicher Name ewiglich, und alle Lande müssen seiner Ehre vol werden! Amen! 94 Fürstengelübde beim Regierungsantritte. (Ps. 10'1.)

Von Gnade und Recht wil id) (midh relbst ermunterno) Ringen, und dir, Herr, lobsagen! Ich handle *) vorsichtig und redlich bei denen, die mir zugehören (offentlich vor meinem Bolte), und wandle treulich (a u ch gewissenhaft) in meinem Hause. Ich nehme mir keine bore Sache vor; ich halse den Uebers treter, und lasse ihn nicht bei mir bleiben. Ein verkehrtes (fal. des) Herz muß von mir weichen; den Bösen leide ich nicht. Der seinen Nachften beimlich verleumdet, den vertilge ich. Ich mag Deß nicht, der stolze Gebehrden und hohen Muth (Hochmuth) bat. Meine Augen reben nach den Treuen (Nedliden) im Lande, daß fie bei mir wohnen, und ich habe gern fromme Diener. Falsche Leute halte (Oulde) ich nicht in meinem Hause; die Lügner gedetben nicht bei mir. Frühe (Bei Zeiten) vertilge (ver banne) ich alle Gottlosen im Lande, daß ich alle Hebelthåter ausrotte.

95. Jn Kriegszeit. (Pl. 46.) Gott ist unsere Zuversicht und Stårke , eine Hülfe in den großen Nöthen, die uns getroffen haben! Darum fürchten wir uns nicht, wenn gleich die Welt unterginge, und die Berge mit. ten in das Meer fånken. Gott ist bei uns. Gott hilft! Die Heis den (Völker) müssen verzagen, und Königreiche fallen; das Erdreich muß vergeben, wenn er sich hören låßt. Aber der Herr ist mit uns, Gott ist unser Schub. Kommt ber, und schauet die Werke des Herrn, der auf Erden solch Zerstören anrichtet (ges schehen 18 ßt); der (aber auch) den Krlegen steuert, der Bos gen zerbricht, Spiese zerschlågt, und Wagen mit Feuer verbren, net! Send stille (la ßt ab! ruft er), und erkennet, daß ich Gott bin! Ich will Ehre einlegen auf Erden! Der Herr ist mit uns, Gott ist unser Schuß!

96. Bel Kriegsdrangfal. (Pl. 124. u. 125) Wo der Herr nicht bei uns wäre, wo der Herr nicht bei uns wäre, wenn die Menschen sich wider uns feßen: so verschlången *) Hier muß immer der gute Borsak, das: 3d will - gerekt

werden.

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sie uns lebendig, wenn ihr Zorn über uns ergrimmete! Aber die auf der Herrn hoffen, die werden nicht fallen, sondern ewiglich bleiben. Der Gottlosen Scepter (Macht) wird nicht bleiben (herrschen) über dem Håuflein der Gerechten, auf daß die Ges rechten thre Hand nicht ausstrecken zur Ungerechtigkeit (uebels that). Herr, thue wohl den guten und frommen Herzen! Ges lobet (aber) rey der Herr, daß er uns nicht gibt zum Kaube in ihre Zähne! Unsere Geele (unser Leben) ist entronnen, wie ein Vogel dem Strice des Voglers; der Strick ist zerrissen, und wir find los. Unsere Hülfe ftehet im Namen des Herrn (bei Ses bovah), der Himmel und Erde gemacht hat.

97. Zur Siegesfeier. (Pl. 76.) Gott ist bekannt, sein Name herrlich! Die Stolzen müssen (mußten) beraubt (in die Flucht geschlagen) werden, und entschlafen (u mkommen), und alle Krieger die Hånde lanen finken. Von deinem Schelten (Machtgebot), Gott, finket Crank) in Schlaf beides, Roß und Wagen (Krieger). Du bift erschrecklich! Wer kann vor dir bestehen, wenn du zürneft! Wenn du das Urtheil låsseft hören vom Himmel: lo erschrift das Erds reich, und (es) wird stidle, wenn Gott sich aufmacht zu richten, daß er helfe allen Elenden (Bedrückten). Wenn Menschen wider dich wüthen: lo legst du Ehre ein; und wenn sie noch mehr wüthen, bist du auch noch (mehr) gerüstet. Selobet (Dank und Ehrs furcht), und haltet (sie) dem Herrn, eurem Gott, alle! Brin. get Geschenke dem Schrecklichen ( 11 måchtigen), der den Fürs sten den Muth nimmt, und schrecklich (erfurchtgebietend) ist unter den Königen auf Erden!

98. Bei Landesnoth, besonders Mißwachs. (Ps. 85.)

Serr, der du bist vormals gnädig gewefen deinem Lande, der du die Missethat vormals vergeben haft deinem Volfe, und alle ihre Sünde bedecket (nicht öffentlich bestraft), tröste uns Gott, unser Heiland (Erretter), und laß ab von deiner Uns gnade über uns! Widft du denn ewiglich über uns zůrnen (uns Strafgerichte auflegen)? Wiaft du uns denn nicht wieder erquicken, daß fic dein Volf åber dich freuen moge? Herr, era zeige uns deine Onade, und hilf uns! 2d, daß ich hören sollte,

) daß Gott der Herr redete, daß es Frieden (G Tů c) zusagte selnem Volke und seinen Helligen (Verehrern), auf daß sie nicht auf eine Thorheit (in Sünde) gerathen! Dodyja, es ist seine Hülfe

nahe

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nabe denen, die ihn fürchten, daß in unserm Lande Ehre wohne; dać Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede (Tugend und Gludseligkeit) fich füffen; daß ans auch der Herr (wieder) Gutes thue, damit unser Band sein Gewächs gea be; daß (aber vor allem) Gerechtigkeit (Tugend) bleibe und im Schwange gehe.

99. Zur Zeit ansteckender Krankheit. (Ps. 91.) Wer unter dem Schirme des Höchften fibet, und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibet, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe ! Denn er errettet mich vom Stricke (Solinge) des Sågers (Tof des), und von der schädlichen Pestilenz (Seuche). Er wird dich mit seinen Fittigen decken, und deine Zuversicht (sidhre Zuflucht) wird reyn unter seinen Flügeln; seine Wahrheit (treue Gúte) ift Schirm und Schild, daß du nicht erschrecken müsseft vor dem Grauen (Schrednissen) der Nacht, vor den Pfeilen (Gr. fahren), die des Tages fliegen, vor der Pestilenz, die im Fins stern schleichet, vor der Seucija, die im Mittage perderbet. Db tausend fallen zu deiner Seite, und zehn tausend zu deiner Rechs ten: so wird es doch dich nicht treffen; denn der Herr ist deine Zuversicht, der Höchste deine Zuflucht. Es wird die fein Uebel begegnen, und keine Plage wird zu deiner Hütte sich nahen; denn er hat seinen Engeln befohlen, daß fie dich behüten auf allen deinen Wegen, daß sie dich auf den Händen tragen, und du deinen Fuß nicht an einen Stein ftóbeft (Damit auch nicht der kleinste unfall dir begegne). (Gott spricht): Er begehrt mein (liebe mich): so will ich ihm belfen; er kennt meinen Namen (verehrt mid), darum will ich ihn schůben; er ruft mich an: so will ich ihn erhören! Ich bin bei ihm in der Noth; ich will ihn herausreißen (retten), und zu Ehren machen (und also ausjeidnen); ich will ihn fåttigen mit langem Leben, und will ihm zeigen mein Hell!

100. In Krankheit. (Psalm 6.) Ach Herr, ftraf: mich nicht in deinem Zorn, und züchtige mid nicht in deinem Grimme (nicht nach der ganzen Strens gedeiner heiligen Gereke)! Herr, rey rrir gnädig; denn ich bin schwady! Seile midy, Herr; denn meine Gebeine find ers schrocken, und meine Seele ist sehr erschrocken! Ach du, Herr, wie so lange! Wende dich, Kerr, und errette meine Seele (mein

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Seben); hilf mir um deiner Güte willen! Denn im Tode ges denket man dein nidit; wer wil (kann) dir in der Hölle (in Grabe) danfen? Ich bin so můde von Seufzen; ich neße mit meinen Tyrånen mein Lager; meine Gestalt ist verfalen vor Trauern, und ist alt worden; denn ich allenthalben geångstiget werde! (Doch) der Herr höret mein Weinen, der Herr håret mein Fleben; mein Gebet nimmt der Herr an (er wird mir belfen)!

101. Dant und Bitte im Alter. (Pf. 71.) Kerr, ich traue auf dich! Laß mich nimmermehr zu Schanden werden (mein Vertrauen nicht tåuschen! Errette mid durch deine Gerechtigkeit (nach deiner Güte), und hilf mir aus; neige deine Ohren zu mir, und hilf mir!. Sey mir ein starker Sort, dahin ich immer fliehen möge, der du zugesagt hast, mir zu belfen; denn du bist mein Fels und meine Burg, du bist meine Zuversicht, Herr, meine Hoffnung von meiner Jugend an! Auf dich habe ich mich verlassen von Mutterleibe an; mein Ruhm ist immer vor dir (immer habe ich neue Aufforderung, dich zu růh men). Ich bin vor vielen wie ein Wunder; aber du bist meine starke Zuversicht. Laß meinen Mund detnes Ruhms und deines Prelles vol seyn tåglich! Verwirf (verstoße) mich (nun auch) nicht in meinem Alter, verlaß mich nicht, wenn(a) ich schwach werde! Gott, sey nicht ferne von mir; mein Gott, eile mir zu helfen! Ich aber wil immer harren (oir vertrauen), und will immer Deines Ruhms mehr machen. Meln Mund roll ver. fündigen Deine Gerechtigkeit (Güte), tåglich dein Heil eine Wohlthaten), die ich nicht alle zählen kann. Ich gehe einher in der Kraft des Herrn Herrn; ich preise deine Gerechtigkeit (Gů. tigkeit) allein (Dafür). Gott, du hast mich von Jugend auf gelehret; darum verkundige ich deine Wunder. Auch verlaß mich nicht, Gott, im Alter, wenn ich grau werde, bis ich deinen Urm (Deine Hülfe) verfündige Kindesfindern, und deine Kraft (M a cht) allen, die noch kommen rollen! Gott, deine Gerechi tigkeit (Hulb ist hoch, der du große Dinge thust! Gott, mer ist dir gleich? Denn du liebest mich erfahren viele und große ängst, und macht mich wieder lebendig (lebensfrob). So danke ich dir für deine Treue, mein Gott; ich lobsinge dir, du Heiliger !

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