Ҿ˹˹ѧ
PDF
ePub
[ocr errors]

1 bift derselbige, und deine Jahre werden nicht aufhören. (Rebr. 2, 12.) Gott ist der Bater des Lichts, bei welchem ift keine Ver, ånderung noch Wechsel des Lichts und der Finsterniß. (Jaf. 1, 17.) Ich bin das A und das D, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der da ist, der da war und der da fomme (reyn wiro), und der da lebet von Ewigkelt zu Ewigkeit. (Offenb. 1, 8. 4,9.) 7. Gott ist allmächtig. Er kann und wirket Alles aus sich selbst, uur

das in sich Unmögliche, das Widersprechende und Böre niot, weil solches Er nicht wollen kann. In seiner Stärke bin id stark !

2. 2. Id bin der allmådige Gott! Wandle vor mir, und Tey fromm! (1. Moj. 17, 1.) Es ist dem Herrn nicht schwer, durch viel oder (a uch nur) durch wenig zu helfen. (1, Sam, 14, 6.) Alles, was im Himmel und auf Erden ist, das ist dein. Dein fft das Reich, und die Herrschaft über alles. In deiner Hand steht Kraft und Madht, in deiner Hand steht es, Jedermann groß und start zu machen. (1. Chron. 30, 11, 12) Here, unser Vater, Sott, bist du nicht Gott im Himmel, und Herrscher in allen Ko. nigreichen? In deiner Hand ist Kraft und Macht, und es ist Nies mand, der widerstehen möge. (2. Chron. so, 6.) Gott thut große Dinge, die nicht zu forschen sind, und Wunder, deren feine Zahl ist (o le ungåhlbar sind). (Hiob 9, 10.) So er spricht: so geschiehts; so er gebeut: so stehts da. (PP.33,9.) Unser Gote ist im Himmel; er fann schaffen, was er wil. (p. 116, 3.) des, was er will, das thut er im Himmel und auf Erden. (Pf. 135, 6.) Was Gott thut, das stehet da, und was er thun will, das muß werden. (Preb. Sal. 3, 15.) Ich bin der Herr, der alles thut, der den Himmel ausbreitet allein, und die Erde weit macht ohne Sehülfen. (Sep. 44, 24.) Gott machts, wie er wid, beide, mit den Kräften im Himmel, und mit denen, so auf Erden sind, und Olemand kann seiner Hand wehren, noch zu ihm sagen: Bas macyst du? (Dan. 4, 32.) Groß Vermogen ist allezeit bei dir, o Sott; und wer kann der Macht deines Urms widerstehen? Denn die Welt ist vor dir wie das Zünglein an der Wage, und wie ein Tropfen des Morgenthaues, der auf die Erde fåde. (B. 0. Weish. 11, 28. 33.) Deine Stårke (aber) ist eine Herrschaft der Ges rechtigkeit; und weil du über Ade herrscheft: ro 'verschonest du auch Aler. (B. 0. Weish. 12, 16.) Wer kann Gottes große Macht messen? (Sir. 18, 3.)

N. T. Bel Gott ist kein Ding unmöglich. (Luk. 1, 37.) Was bei den Menschen unmöglich ist, das if bei Sott möglich.

(Luk. 18, 27.) Was Gott verheißet, das kann er auch thun. , (Róm. 4, 21.). Dem, der überschwenglich (unendlich mebr) thun fann úber alles, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die (a uch) in uns wirket, dem rey Ehre in der Ve. meine, die in Christus Jefus ift, zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! (Ephes. 3, 20, 21.) (Bibl. Begeist. 13. 29.) 8. Gott ist allgegenwärtig und allwissend. Er ist und wirket, Rieht

und richtet, chúßt und regnet überall und allezeit. Wie könnt ice fúndigen, und wie verzagen!

4. E. Cin Mensch steht (nur), was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an. (1. Sam. 16, 7) Wenn ich füns dige: so merfest du es bald, uno låsest meine Missethat nicht uns gestraft. (Hiob 10, 14.) Siehe da, mein Zeuge ist im Himmel, und der mich kennet, ist in der Höhe. (Hiob 16, 19.) Gott fiebe Die Enden der Erde, und schauet alles, was unter dem Himmel ift. (Blob 28, 24.) Gottes Augen leben auf eines jeglichen Wege, und er schauet alle ihre Gånge. Es ist keine Finsterniß noch Dunkel, daß sich da möchten verbergen die Uebelthåter. (Hlob 34, 91,27.) Jo erkenne, daß du alles vermagst, und kein Gedanke ist die verborgen. (Hlob 4, 2.) Der Herr ist in seinem belligen Tempel (Des Weite alls); des Herrn Stuhl (Thron) ist im Himmel; seine Zugen sehen (alles), und prüfen (erforschen) die Menschenkinder. (Pl. 11, 4.) Db ich fchon wandere im finstern Thal (in Noth und Sorgen lebe), fürchte ich (doch) kein Unglück; denn du bist bei mir. (Ps. 23, 4.) Der Herr schaut vom Himmel, und sieht aller Menschen Kinder; von seinem festen Chron fieht er auf alle, die auf Erden wohnen; er lenket Ihnen allen das Herz; er merket auf alle ihre Werke. (PP:33, 13-15.) Die Jugen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Schreien (les ben); das Antlik (oie Aufmerksamkeit) des Herrn stehet (erstreckt sich aber auch) über die, so Böses thun. (Ps. 34, 16. 17.) Herr, vor dir ist alle meine Begierde (ou fennelt alle meine wünsce), und mein Seufzen lft dir nicht verbors gen. (Pr.38, 10.) Gott, du weißt meine Thorheit, und meine Schulden (Sünden) sind die nicht verborgen. (Pr.69, 6.) Det das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge ge. macht hat, sollte der nicht sehen? Der Herr weiß (a uch sogar) die Gedanken der Menschen. (Pl.94, 11.) (S. Bibl. Begeift. 46.) Die Augen des Herrn schauen an allen Orten beide, die Bösen und Srommen. (@pr. Sal. 15, 3.) Wie das Feuer Silber, uno

der Ofen Gold, also prüfet der Herr die Herzen. (Spr. @al. 17, 3.) Webe (denen), die verborgen seyn wollen vor dem Herrn, thr Vornehmen zu verhehlen und ihr Thun im Finstern zu halten, und sprechen: Wer siehet und wer kennet uns? Wie fend ihr so perfehrt! . Gleich als wenn ein Werf språche von seinem Melfter: Er hat mich nicht gemacht; er kennt mich nicht! (Jes. 29, 15. 16.) Bin ich nicht ein Gott, der nahe ist, spricht der Herr; und nicht (auch) ein Gott, der ferne ift? Meinest du, daß fich Jemand so beimlich verbergen könne, daß ich ihn nicht sehe? Bin ich nicht, der Himmel und Erde füllet? (Jer. 23, 23. 24.) Fürchte dich nicht, spricht der Herr; denn ich bin bei dir ! (Jer. 46, 28.) Gott ist Zeuge über alle Gedanken, und erkennet alle Herzen ge. wiß, und höret alle Worte. Der Weltkreis ist voll Seiftes des i Herrn, und der die Rede kennet, ist allenthalben. Darum kann der nicht verborgen bleiben, der das Unrechte redet, und das Recht, so ihn strafen soll, wird sein nicht fehlen. Des (für das Recht) { Eifrigen Ohr föret alles, und das Spotten der Låsterer wird nicht verborgen bleiben. (B. O. Weish. 1, 6.7.8. 10.) Inmöglich ist es, Gott, deiner Sand zu entfliehen. (B. O. Weish. 16, 15.) Gott siehet alles, und seine Augen sehen auf die, so ihn fürchten, und er weiß wohl, was recht gethan oder Heuchelei ist. (Cir. 151 19, 20.) Alle Werke der Menschen sind vor Gott offenbar, wie die Sonne, und seine Augen lehen ohne Unterlaß ad thr Wefen. Auch find alle ihre Bosheiten ihm unverborgen, und alle ihre Sånden sind vor ihm offenbar. (Sir, 17, 16. 17.) Die Augen des Herrn sind viel heller, denn die Sonne, und leben alles, was die Menschen thun, und schauen auch in den heimlichen Winkel. Alle Dinge kind ihm bekannt, (noch) ehe sie geschaffen werden, also Ceben 1o) wohl, als wenn sie geschaffen sind. (Sir. 23, 28. 29.) Aller Menschen Werke sind vor ihm, und vor seinen Augen ist nichts verborgen. Er fieht alles vom Anfang der Welt bis ans Ende der Welt, und vor ihm ist kein Ding neu. (Sir. 39, 24, 25.) Er als lein erforschet Pen Abgrund und der Menschen Herzen, und weiß, was fte gebenken; denn er weiß alle Dinge, und sieht, zu welcher Seit ein jegliches geschehen werde. 'Er verstehet alle Heimlichkeit, und vor ihm ist keine Sache verborgen. (Sir. 42, 18-20.)

N. 2. Euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe denn ihr ihn bittet. (Matth.6, 8.) - Gort find alle seine Werke bewußt von der Welt (unbeginn her. (Ap. Gesch, 15, 18.) Gott ist nicht ferne von einem jeglichen unter uns; denn in ihm leben,

weben und sind wir. (Up. Gesch. 17, 87.) Der die Herzen fors i schet, der weiß, was des Geiftes Sinn sey. (Róm. 8, 27.) So

uns unser Herz (Gewissen oft schon verdammet, so ist Gott (doch noch) größer, denn unser Herz, und (Denn) er erkennet alle Dinge. (1. Joh. 3, 20.) Es ist keine Kreatur per fom un Achtbar; es ist alles blos und entdeckt vor seinen Augen. (Hebr. 4, 13) 9. Gott ist allweise. Su allem, was er wid uud schafft, kennt und

gebraucht die rechten Mittel Er, irrt nie in Wahl der besten Zwede und der zielgewissen Wege. 36m unterwerp ich jede Ansicht, abs fidot, Aussicht gern und stil!

4. T. Wer wil zu Gott sagen: Was machst du? (Hiob 9, | 12.) Meinest du, daß du so viel wisseft, als Gott weiß, und

wolleft alles so vollkommen treffen, als der Allmächtige? (Klob 11, 7.) Bei ihm ist Weisheit und Gewalt, Rath und Verstand. (Hiob 12, 13.) Herr, wie find deine Werke fo groß und viel! Du haft sie alle weiblich geordnet, und die Erde ist von deiner Güter. (Ps. 104, 24.) Der Herr hat die Erde durd Weisheit gegründet, und durch seinen Rath die Almmel bereitet. (Spr. Gal. 3, 19.) Des Herrn Rath Cichluß) ist wunderbar, und er führt ihn herrlich hinaus. (Sep. 28, 29.) Wer unterrichtet den Geist

(Verstand des Herrn, und welcher Rathgeber unterweiset ihn? Ben fraget er um Rath, der ihm Verstand (Einsicht) gebe, und lehre ihn den Weg des Rechts, und lehre ihn die Erkenntniß ? Sein Verstand ist unaussprechlich. (Sel. 40, 13. 14.28.) Melne Gedanken (Plane) find nicht eure Gedanken, und eure Bege (Mittel) sind nicht meine Wege, spricht der Herr; sondern fo viel der Himmel höher ist, denn die Erde, so find auch meine Wege höher, denn eure Wege, und meine Gedanken, denn eure Gedanken. (Zwischen beiden ist ein himmelweiter uns terschied). (Sep.55. 8. 9.) -Alle Weisheit ist von Gott, dem Herrn, und ist bei ihm ewiglich. Wer hat zuvor gedacht, wie viel (Geschöpfe) sind im Meer, wie viel Tropfen im Regen, und wie viel Tage der Welt werden sollen? Wer hat zuvor ges. messen, wie hoch der Himmel, wie breit (groß) die Erde, und wie tief das Meer seyn sollte? Seine Weisheit ist vor allen (dies ren) Dingen (gewesen). Einer ists, der Allerhöchste, der Schöpfer aller Dinge, der hat alles zuvor gedacht, geroußt und gemessen, und hat die Weisheit ausgeschüttet (reichlich offen. baret) über alle seine erfe. I(eir. 1, 1-4.7. 9. 10)

N. 2. Dweld eine Tiefe des Reichthums (weld eine unergründlide Größe) beide der Weisheit und Erkenntnis (Einricht) Gottes! Wie gar unbegreiflich sind seine Gerichte (Rath folusie), und wie unerforschlich seine Wege (fågutte gen)! Denn (sagt mit Recht Jeraias 40, 13. 14.) met fat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ift sein Rathgeber gewesen ? (Róm. 11, 33. 34) Demselbigen Gott, der allein welse ift, sey Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! (Róm. 16, 27.) 10. Gott ist heilig, gerecht und unparteiisd. Er liebet und belohnt

das Gyte, verabscheut und bestraft das Böre, wo er es findet, und ganz nach Verdienst, wenn auch im deußern nicht, im Innern doda; wo hies nicht, dort gewiß. Wie solle' icy handeln gegen sein Gebot! 12. E. Ihr sollt beilig reyn; denn ich bin bellig, der Bert euer Gott! (3. Mos. 19, 2.) Der Herr ist ein großer Gott, mächtig und schrecklich, der feine Person achtet und kein Geschenk nimmt, und Recht schaffet. (5. Mol. 10, 17.18.) Gottes Werke Rind unstråflich ganz untadelhaft); alles, was er thut, das ist recht. Treu eft Gott, und kein Boses an ihm; gerecht und fromm ist er. (5. Mol. 32, 4.) Meinest du, daß Gott unrecht richte, oder der Admächtige das Recht verkehre? Gott verwirft nicht die Frommen, und erhålt (ugterst û Bt) nicht die Hand der Boshaf, tigen. (Blob 8. 3. 40.) Es sey ferne, daß Gott fodte gottfos (b ösartig) seyn, und der Admächtige ungerecht; sondern er vecs gilt dem Menschen, darnach er verdienet hat, und trifft (belohnt oder bestraft) einen jeglichen nach seinenr Thun. Gott vero bammet Niemand mit Unrecht, und der Aumachtige beuger das Recht nicht. Er steht nicht an die Person der Fürsten, und er kennt (achtet) die Herrliden (Großen, Reichen nicht mehr, denn die Armen; denn sie sind alle seiner Hände Werk. (Hiob 34, 10-12, 19.) Gott erhålt (beglüft) den Gottlosen nicht, fondern hilft den Elenden (Bedrångten) zum Rechte. Er wens det seine Jugen (rein Wohlgefallen) nicht von dem Gerechten (Tugendhaften). (Hiob 36, 6. 7.) Du bist nicht ein Gott, dem gottlos Wesen (Lajterleben) gefánt; wer böre ift, bleibet (bertebet) nicht vor dir. Die Ruhmredigen (Fredler) bea stehen nicht vot deinen Äugen; du bist Feind allen Uebelthätern. Du bringst die Lügner um (ins Verderben); der Herr hat Gräuel (of chea) an dem Blutgierigen und Falschen. (PP. 5, 5-7.) Gott ist ein rechter Richter und ein Gott, der tåglich (ft ets den Sindern) Orduet. (Pf. 7. 19.) Du, Gott füß.

[ocr errors]
« ͹˹Թõ
 »