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fúndigen fannst. Berzeuda nidt, fromm zu werden, und barri nicht mit Besserung deines Lebens bis in den Tod. Biaft du (aber) Gott dienen (vere bren): so laß dirs ein Ernst seyn, (@ir. 18, 29, 23.) Hast du gesündiget: ro bore auf, und bitte, daß dir die vorigen (Feltritte auch vergeben werden. (Sit. 21, 1.) Das andremal sündigen, das ist zu viel; das drittemal bringet die noch größere Strafe mit sich. (@ir, 23, 21.) Bon Bünden lassen, das ist ein Gottesdienst, der dem Herrn ger fådt, und aufhören, Unrecht zu thun, das ist ein recht Sühn, opfer. (Gir. 35. 5.) Laß (ab) von der Bunde, und mache deine Bånde unstråflich, und reinige dein Herz von aller Missethat! (Sir. 38, 10.)

N. T. Šehet zu, thut recht schaffne Früchte der Buße! (Matth. 3. 8.) Gebet eln durch die enge Pforte; denn die Pforte ift welt, und der Weg ift breit, der zur Verdammniß (Vers derben) führet; und ihrer sind viel, die darauf wandeln; (aber) die Pforte ift enge, und der Weg ist schmal, der zum Leben (Gludselig reyn) führet, und wenig sind ihrer, die ihn finden. (Matth. 7, 13, 14.) Wenn der unsaubere Geift (der & unde) von Menschen ausgefahren ist: so durchwandert er dürre Sråtte (v úste Gegenden), suchet Ruhe, und findet sie nicht. Da spridt er dann: So will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gezogen bin; und wenn er kommt: so findet ers (ofters) müßig (leer), gelehret und geschmückt. So (Dann) gehet er hin, und nimmt zu fich fleben andre Geister, Die árger find, denn er selbst, und wenn sie hineinkommen, wohnen fie alda; und es wird mit demselben Menschen hernach (gewöhnlich) årger, denn es vorhin war. (Matth. 12, 43–45.) Es wird Freude im Sim. mel seyn über einen Sünder, der Buße thut, vor neun und neun. sig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen. (Luk. 15, 7.) Wo aber (auch sogar) die Sánde machtig worden ist (li da se båuft hat), da ift doch die Gnade viel mächtiger worden, auf daß, gleichwie die Sünde (vorher) geherrschet hat zu dem Tode (Verderben), also auch nun) herrsche die Gnade durch die Gerechtigkeit (Tugend) zum erigen Leben, durch Jesus Christus, unsern Herrn. (Róm. 5, 30. 21.) Wisset ihr nicht, welchem ihr euch begebet zu Knechten (klaven) in Geborsam, deß Knechte rego thr, es rey der Sünde zum Tode (Verderben) oder dem Gehorsam zur Berechtigkeit (befeligenden Tugend)? Gott

fen aber gebanft, daß ihr (10061 fråber) Knedre der einde gewesen seyd, aber nun gehorsam geworden von Bergen dem Vors bilde (der Vorschrift) der Lehre, welchem ihr ergeben send. Denn nun ihr frei geworden ferd von der Sünde, lepo ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit (Tugendstener). (Darum) gleichwie ihr (ons) eure Glieder begeben habt zum Dienst der Unreinigkeit, und von einer Ungerechtigkeit (after that) zu der andern, also begebet nun auch eure Glieder zum Dienst der Gerech tigfelt, daß sie heilig werden! Denn da ihr der Sünde Knechte waret, da waret ihr frei von dem Dienste) der Gerechtigkeit. Was hattet ihr nun zu der Zeit für Frucht? Welcher ihr euch jest (relbft) schåmet; denn das Ende derselben ift der Tod (nur Uns stúc). Nun ihr aber feyd von der Bunde frei und Gottes nedite geworden, habt ihr eure Frucht (den Gewinn davon), daß ihr heilig werdet, das Ende aber (davon ist) das ewige Leben. (Róm. 6, 16-22.) Ihr rend abgewaschen (von Sünden gereiniget), ihr seyd geheiliget, ihr feyd gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus, und durch den Geist unsers Gottes (Oord das Christentum). (1. Kor. 6, 11.) Die göttliche (gottgefällige) Traurigkeit wirket zur Seligkeit eine Reue, die Niemand gereuet; die Traurigkelt aber der Welt wirket den Tod. (2. Kor. 7, 10.). Versuchet euch felbft, ob ihr im Glauben feyd! Prüfet euch selbst! Oder erkennet ihr euch selbst nicht, daß Jesus Chriftus (echter Christenlinn) in euch sey ? (2. Ror. 13, 5.) Leget von euch ab, nach dem vorigen Wandel, den alten Menschen (Sinn), der durch Låste in Irrthum (Verführung) Rich ver. derbet (zu Grunde richtet); erneuert euch aber im Seift eures Gemüths, und zieher den neuen Menschen an, der nach Gott ge. schaffen (gebildet) ift, in recht schaffner Geredtigkelt und Heilige keit. (Eph. 4, 22-24.) (Ich meine) nicht, daß ichs schon ergriffen (erreicht) babe, oder Ichon vollkommen sey; Ido jage ihm aber nach, ob ich auch ergreifen (erringen) möchte, nachdem ich von Christus Jesus ergriffen bin. Ich vergesse (da her gleich den Wettlaufern), was dahinten ist, und ftrecke mich zu dem das da vornen (vor mir) ift, und jage nach dem vorgesteckten Siel, nach dem (Preiss) Kleinod, welches vorhålt die himmlische Berufung (Aufforderung) Gottes in Christus Jesus. (Phil. 3, 12-14.) Zieher den alten Menschen (Sinn) mit seinen Werfen, aus, und aleget den neuen an, der da verneuert wird zu

der Erkenntniß (des Guten), nach dem Ebenbilde deß, der ihn geschaffen hat. (Rol. 3, 9. 10.) Es trete ab von der Ungerechtig, keit (Untugend), wer den Namen Christus nennet (Christ ift). (2. Tim. 2, 19.) Es wäre ihnen (vielen Bündern fast) besser, daß fie den Weg der Gerechtigkeit nid)t erfennet båtten, denn daß sie ihn erkennen, und sich doch wieder) kehren von dem heiligen Gebote. (c. Petr. 2, 21.) So wir unsre Sünden bekennen: so ist Gott treu und gerecht, daß er uns die Bünden vergibt, und reiniget uns von aller Untugend. '(1. Joh. 1, 9.) Heute, Tocoa) ihr seine Stimme bórei, To verstocket (verb års tet) eure Herzen nicht. (Hebr. 3, 15.) Es ist (fast) unmöglich, daß die, so einmal erleuchtet sind, und geschmecket haben die himmlische Gabe, und theilhaftig worden sind des heiligen Geistes, und geschmecet (empfunden haben das gütige Wort Gottes, und die Kräfte der zukünftigen Welt (berrern Religion), wo (wenn) sie abfallen, 'wiederum erneuert werden zur Buße (Sins nes ånderung). (Hebr. 6, 4-6.) Leget ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit, und nehmet das Wort an mit Sanftmuth, das in euch gepflanzet ift, welches fann eure Seelen felig machen. (Saf, 1, 21.) Nabet euch zu Gott: so nahet er sich zu euch! Reiniget die Hände, ihr Sünder, und machet cure Herzen keusdh (rein), ihr Wanfelmüthigen (Doppelbetzigen)! Demüthis get euch vor Gott: so wird 'er euch erhöhen! (Jap. 4, 8. 10.) Gedenke, wovon du gefallen bist, und thue Buße, und thue die ersten (e bemaligen guten) Werfe. * Sey, (o a nn) getreu bis in den Tod: so will ich dir die Krone des Lebens geben. (Offenb. 2, 5. 10.) (Vgl. N. 12, 14. 28.) (Bibl. Gesch. 118. 156. 292. 228. 233. 269. 272, 278. 306. Bibl. Begeist. 65.69–75.)

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106. Der Mensch muß von den Hülfsmitteln zum Guts und Beffers

werden gewissenhaft und fleißig Sebraud machen. Erheben, retten wil mio Vaterhand! Ich fase findlich lien und stehe auf vom fall! Was muß ich thun, damit ich gut und selig werde?

2. T. Ich will euch ein neu Herz und einen neuen Geift geben; ich will meinen Geist in euch geben, und solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln, und darnach thun. (Herel. 36, 26. 27.)

N. 2. Lieben Brüder, thut Fleißi euren Beruf und Ers wahlung (zu Wahrheit und Tugend fest zu machen; denn

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(o Gott) sündige. Dermott macht mich
,) (Ps

wo ihr solches thut, werdet ihr nicht straucheln (fehlen), und
also wird euch reichlich dargereichet werden der Eingang in das
ewige Reich unsers Herrn und Heilandes Jesus Christus (werdet
ihr immer vollkommnere und glückseligere Mens
[chen werden). (2. Petr, 1, 10. 11.)

heit, Tugend und Heil in der h. Schrift lesen. Du, Gottes Wort, Tey meiner Seele licht und Kraft und Trost, ein Leitstern, der den Weg zum Himmel zeigt und bahnt! 100

2. T. Das (Buch, der 1. Scrifo) fou bei ihm (sem Menschen seyn, und er soll darinnen lesen sein Lebenlang, ay daß er lerne fürchten den Herrn, seinen Gotterdaß er halte alle Worte des Gefeßes, und darnach thue. (5. Moj. 17, 19.) Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, auf daß ich nicht wider dich Honigs (enn)

Coer fåndig), und 11. 103. 104.) Wer das Wort (Gottes) verachtet, der vers derbet fidh felbft; wer aber das Gebot fürdtet Cebret), dem wird es vergolten. (Spr. Sal. 13, 13.) Das ist der Weg (der rechs ten Befehrung); denselbigen gehet, sonst weder zur Reche

ten, noch zur Linken. (Jes. 30,-21.) Suchet in dem Buch des ft Herrn, und leset; denn er (Gott) ists, der gebeut. (Jes. 341 * 16.) Dein Wort (o Gott) ist unsers Herzens Freude und Trost! (Jer

. 15, 16.) Es kommt (wohl noch die Zeit, spricht der Herr, daß einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brod, oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Mort des Herrn; (o) daß sie hin und her umlaufen, und des Herrn Wort suchen, und doch nicht finden werden. (Amos 8, 11. 12.) Wer Gottes Wort ehret, der thut den rechten Gottess dienst, und wer es lieb bat, den hat der Herr auch lieb. (Sir. 4, 15.) Wohl dem, der stets mit Gottes Wort umgehet, und das selbe ausleget und lehret, der es von Herzen betrachtet, und gründ. lich verstehen lernet, und der Weisheit immer weiter nachforschet ! (Sir. 14, -2.935 uno

N. T. Rimmel und Erde werden vergeben, aber meine (Jesus) Worte werden nicht vergeben. (Matth. 24, 35.) Selig Kind, die Gottes Worte boren und bewahren (behalten und

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åben). (Luk. 11, 28.) - Was aber zuvor geschrieben ift, das ift uns zur Lehre gesdyrteben, auf Daß mir durch Geduld und Troft der Schrift Hoffnung haben. (Rom. 15. 4.) Des Herrn Wort blefbet in Ewigkeit. Das ist aber das Wort, welches unter eudo perfündiget ift. (1. Petr. 1, 25.). Wir haben ein festes prophes tisches Wort, und ihr thut wohl, daß ihr darauf achtet, als auf ein Licht, das da scheinet in einem dunkeln Ort, bis der Tag ans breche, und der Morgenstern aufgehe in euren Bergen. (2. Petr. 1, 19.) Das Wort Gottes ift lebendig und fraftig, und schårfer, denn ein zweischneldig Schwert, bis (ro) daß es scheidet (ourche dringt) Beele und Geift, audy Mark und Bein, und ift ein midter der Gedanken und Sinnen (ubfidten) des Herzens, Debr. 4, 12.) (Vgl. 9. 19. 24. Bibl. Gesc. 337.347. Bibl. Begeist. 7.412 - 48.), 108. muß ofte aufmerksam, andáctig und lernbegierig an der

offentlichen Gottesverehrung Cheil nehmen, Nur hódfte Noth balt mich zurúd von meines Gottes Haus! Wie felis, mit den Brüdern fromm und froh vor Gott zu stehn!

2. T. Ich halte mich, Herr, zu 'belnem Aitare, da man horiet die Stimme Des Dankens, und da man prediget alle deine under. Herr, ich habe lieb die Ståtte deines Hauses, und den Ort, da deine Ehre Wohnet. (Pr. 26, 6-8.) Bohl dem, den Du ermåhleft und zu dir låffert; der hat reiden Croft von deinem Hause, deinem heiligen Tempel! (PP. 65, 5.) Gott redet in seinem Helligthum; deß bin ich froh. (pr. 108, 8.) Wie lieblich sind die Boten, die da Frieden verkündigen, Gutës predigen, Bell verfündigen, 'die da fagen: Dein Gott ift König! (Jes. 52, 7:) Bessert euer Leben, so will ich bei euch wohnen an diesem Ort. Haltet ihr denn dies Haus, das nach meinem Namen ges nannt ist, für eine Mördergrube? (Fec, 7, 3. 11.) * N. T. Mo zwei oder drei versammlet sind in meinem Na. men, da bin ich mitten unter ihneni. (Matth. 18, 20.) Das (Bamen forri), auf dem guten Lande sind, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen, und bringen frucht in Geduld. (fuf. 8, 15.). Die wahrhaftigen Anbeter werden den Bater anbeten im Gelft und in der Wabchelt; denn der Vater will auch haben, die ihn also anbeten. (306.4, 33.) Redet unter elnander von Pfalmen und Lobgefangen und geistlichen Liedern;

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