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Vorrede zu den erften Ausgaben. fehet und ihm angehört; nichts vermehrt fo fehr häusliche

Glückseligkeit, als wenn der Vater oder die Mutter im

Kreife der lieben Ihrigen fich mit den erhabensten Gegens Id war in den Paläften der Großen, in den Feldlagern ständen, mit dem Heiligthume jeder Seele, mit Gott der Kriegsheere, in den Werkstätten friedlicher Bürger, und seinen Schöpfungen, mit den Wahrheiten der Res in den Hütten der Armuth. Ueberall fand ich Gemüther,j ligion Jefu Chrifti, mit der Ewigkeit und den Ers bereit und geneigt zu heiligen Unterhaltungen ; überall wartungen des für die Ewigkeit erschaffenen Geiftes uns Sehnsudit zur Verbesserung des Herzens, Hinstrebenterhalten. Ein stiller Friede verbreitet sich nach solchen einer bekümmerten Seele zur Versöhnung mit sich selbst, Unterredungen über die Gemüther der Familie, - eine zur Vereinigung mit Gott; überall das ewig laute Thräne der Rührung besiegelt oft den Bund der hier Bedürfniß, nicht dieser Welt allein, sondern audy den vereinten Herzen: göttlich auf Erden zu handeln, um Tagen einer fünftigen Welt zu leben, welche unfehlbar ewig Gottes würdig zu sein. Wer diese Seligkeit schon uns erwartet nadi den großen Verwandlungen, die wir empfunden hat, fühlt die Wahrheit meines Wortes ; in der Todesstunde erleiden.

und wer sie nie empfand, warum ftrebt er, der nach Aber jene Sehnsucht der Mensphen war leider nur allerlei Glüde dürftet, nicht nach dem Einen, das Eehnsudyt und Bedürfniß des Augenblickt. Es kam ein ihm fein Uebel des Lebens rauben, sondern nur erhöhen zweiter Augenblick, und die heiligen Entschlüsse waren kann? im Gedränge anderer Umstände und Zerstreuungen ver Zur Beförderung folcher Stunden stiller Andacht und loren und vernidytet. Ein anderes Herz schien oft der Häuslichen Glückes will ich durch diese Blätter versuchen Mensd, in feiner Brust zu tragen, wenn er im Tempel || beizutragen. sich vor dem Allerheiligsten beugte; ein anderes, wenn Sie sollen euch geweiht sein, Jünglinge und er aus den Pforten der Kirdie in das Geräusch des all: Mädchen, die ihr, mit-frohen und bangen Ahnungen täglichen Lebens hinaustrat.

in die Welt hinaustretend, euerm bessern Selbft Ju fand überall zwar Religion, aber felten Renod, nidyt treulos geworden seid. Mögen sie euch stille ligiosität; Gottesfurcht, aber felten Gottes: Würde bewahren in den Freuden des Glücs, religiösen liebe; heiligen Borsak, felten heilige That; Muth in Stunden des Jammers. @hrifti öffentliche Befenner, aber felten Christi Sie sind euch geweiht, Gatten, die ihr vereint Jünger und Nachfolger.

des Lebens Bahn hinabgeht, eure Seelen gemeinschaft: Nicht vergebens erheben sich tausend Stimmen Flagend lid zu Gott erhebet, und eure Kinder in christlicher über den Verfau des Christenthums in unsern Tagen. Einfalt auferzieht, eine Gabe. Gottes, fie Gott wie: Sie flagen mit Recht. – 3d sebe von der einen Seite der zuzuführen. nur Leidtsinn, Gespött, Eigendünfel und seltsames Bes Sie sind dir geiveiht, Greis, der am Abend seines mühen, die warnende Stimme des innern Richters durd) || irdischen Lebens den Blick zum Morgenroth eines eivigen dlaue Entiduldigungen zu entfräften, oder in Lustbar: Lebens emporhebt über die verstwindende Erdenwelt. feiten und Tändeleien zu verscherzen; - von der andern Seite Jünglinge und Männer und Greise, von bangen Zweifeln über Gott und & wigkeit, über das einstige Vorrede vom Zweif un'iGebrauch dieses {oos ihrer Seelen, über ihre Bestimmung auf Erden

Andachtsbüches. und jenseits des Grabes gequält. Und (dhauderhafte Verfettung öffentlichen und bürgerlichen Elendes, gehei: 24 Gott in den Tagen furchtbarer Sdrickungen und mer Ruin mandjes Familienglücks, ist die Folge dieser Trübsale, unter vieljährigen Kriegsstürmen, zu den Umstände. Vict mögen zum Verfalle Ses wahren Christenthums Völfern der Erde spracy, und feine Stimme mächtiger,

: und zur Zerstörung fittlicher Drdnung die

Kriege Lefter denn einft in den

Dennern und Bligen

auf Sinai,

ithou Beiten gewirft haben; — viel manche Schriften mit ober: » Ihr rollt mir ein priesterliches König:

reidy und ein heiliges Bolt sein!“ (2 Mor. Flächlicher Weisheit hingeschrieben, und mit oberfläch- | 19, 6.), da fühlte sidder Verfaffer dieses Werks er: lichem Verstande gelesen. Quellen liegen verborgen, aus denen unfer Elend strömte

. Igriffen, und er schrieb daffelbe zur Entwécung der Ang Ich werde sie nicht nennen; ich wil! Niemanden feliuten. dadit, zur Erhebung der Gebeugten, zur Belehrung der Mein Zweck ist ein anderer und fájönerer, und mit Freu:/ Irrenden. Es erschien damals als Wochenblatt in einer digkeit will ich im Arm des Todes einst mein Auge geendet hatte, wurden auch von dem Bodienblatt neue

Zeitfotge von acht Jahren *). Nachdem er seine Arbeit schlieffen, wenn id; auch nur einen geringen Theil mei: kes Ziels erreicht haben werde

. Und dieses Ziel ift: Be | Puflagen veranstaltet, ungeachtet ein Werk in foldier förderung des wahren Christenthums durch Wiederbele || Form viel unbequemes für die Leser haben, und manchers bung häuslicher Andacht und Frömmigkeit.

lei enthalten mußte, was unter veränderten Zeitumstän:

den nicht rrehr verständlich oder passend war. Denn nichts stimmt unser Herz fo sehr zu bleibenden frommen Gesinnungen, zu dönen und driftlichen Tha:

Dics hat ihn bewogen, dem Werfe eine zweckmäßie fen, als unterhaltungen mit Gott in einer Stunde der gere Gestalt und Eintheilung zu geben, fojpohl um vic: Einfamfeit, wo die Seele, losgehoben von allen Sorgen,

len Haushaltungen und Einzelnen die Anschaffung zu CNS aler Zerstreuungen des Lebens, ihrem ewigen Vater zils *) Nämlids in den Jahren 1809 818 1316.

Vorrede vom 3weď und Gebrauch dieses Andacht šbu ches.

leichtern, als auch um das Ganze an sich für einzelne Stillen, und ohne daß es ein Anderer ahnet, unter: Stände brauchbarer zu machen. Daher sammelte er aus | drückt! den adit Jahrgängen diejenigen darin zerstreuten Be: Nicht wird damit gesagt, daß man sich tagtäglich traditungen, welche für christliche Haushaltungen im Au= || zu einer feierlichen Stunde der Andadit im Hause vergemeinen erbaulich sein konnten; und wieder besonders , || Tammele. Das Schönste wird durch Autäglid)feit erwas für den Süngling und die Jungfrau in ihren eigen: müdend und gemein; das Rührendste verliert durch Ge: thümlichen Lebensverhältnissen, oder für den from wohnheit die Gewalt. Aber immer wird sich doch im men Betrachter der Natur, - oder für den Leidenden, Laufe der Woche wenigstens eine Stunde finden, wo welcher seinen Blick auf die Ewigkeit richtet, oder ihr in der Einsamkeit euch selber angehören dürfet. Dies für Den lehrreich sein konnte, welcher sein Gemüth in rei die Stunde eurer geheimen Andacht. Da vereia der Betracytung von den Schidfalen der Religion Jefu niget euch zu ernften Selbstbetrachtungen; - da ergreiChristi erheben und heiligen wollte. Er lies Wieder-| fet diese eurer Erhebung geweihten Betrachtungen, oder holungen hinweg, welche in der Art, wie das Werk zu- jedes andere, zur Religiosität begeifternde Bad), und erst ersdien, unvermeidlich eintreten mußten, ließ An- bereitet euch durch dasselbe zum Gespräch mit Gott, zur fpielungen auf die Tage und Umstände hinweg, in denen Selbstprüfung eurer reinen oder unreinen Neigungen, zur ehemals die Blätter wöchentlich ausgegeben wurden, Auswahl fünftiger Grundfäße, nach denen ihr handeln und fügte Mandhes hinzu, wo sich Lüden darzustellen | wodlet. dienen.

Es ist wohl möglich, daß man nicht zu allen Zeiten So ward denn auch das gegenwärtige Andachts- aufgelegt ist, sich mit den ernsthaften Gegenständen der buch für eine chriftliche Haushaltung gebit: Religion zu beschäftigen. Du haft angenehme und undet.' Es ist recht absiditlich geschehen, daß Carin die angenehme Ereignisse in der Familie, die dich zerstreuen; Betrachtungen in mannichfaltiger Abiediselung unter ein- du denfft an verschiedene Unternehmungen und Entwürfe, ander stehen, und nicht in strenger Ordnung und Folge die fidh jeßt deiner ganzen Seele bemädytigt haben; du eines Lehrbuches der Christenpflichten. Eben dieser Wedh hast gewisse Arbeiten vor, weldie dir alle Zeit rauben, fel ist für das Gemüth des Lesers erfrisdrend ; und eben sich zu sehr ermüden oder deine ganze Aufmerksamkeit das oft Unerwartete wirkt mädytiger, zumal wenn der verschlingen. Inhalt desselben mit seinem Seelenzustande mehr oder Doch, Lieber, täufche dich nicht felbft! – Wahr weniger zusammenflingt.

ift's, die Neigung mag dir fehlen, dich mit religiösen Freilid, fann es geschehen, daß in demjenigen, was Gegenständen zu beschäftigen. Aber follen deine Neigundu, mein christlicher Lefer, zu deiner Erbauung, Be- gen dich beherrschen, oder folft du Meister derselben lebrung oder Beruhigung zu lesen empfängst, nidit im- | sein? – Du hast vielleidyt keine Neigung, einen König mer ganz dasjenige enthalten ist, was für deine augen- || oder Fürsten, oder jeden andern deiner achtungswürdigen blidliche Gemüthsstimmung paßt. Aber selbst dies fann Obern zu sprechen. Aber wenn er vor dit steht, wirft nur Gewinn für dich fein, niemals Berlust. Es ist du darum nicht mit ganzem Gemüth und mit aller Ehr: immer vortheilhaft, wenn unsere Seele plöblidi zur Auf- furdit vor ihm erscheinen ? Gott, der Aumadytvolle, merksamkeit auf Dinge hingeleitet wird, an die fie eben steht vor dir jeden Augenblick deines Daseins; die Ewigs im gegenwärtigen Augenblicke am wenigsten: dadyte. Biel- feit umfaßt dit in jedem Augenblicke deines Denfens und leicht ist es ein Gegenstand, der längst vergessen und ver- Wollens. Kannst du vor ihm nicht, was du jederzeit fäumt war; - defto nüßlicher wird uns die Erinnerung vor jeglidhem deiner Borgefeßten fannst? - Mein, diese daran. Vielleidt, wo unser Geinüth durd, irgend ein erhabcheen Beschäftigungen soll man nie aufschieben, wenn Unglück am tiefsten betrübt ist, wird es zur Betraditung man nicht endlid Wohlgefallen an dem Aderniedrigsten der Größe und Majestät Gottes aufgefordert; es wird finden wil. Der Gedanke an Gott, .und daran, daß ebin darin den vollsten Troft finden. Vielleicht, wo wir du feiner würdig sein folft, muß Sir zur Gewohnheit, bei angenehmen Vorfällen und der unbefangensten Freude zum unentbehrlichsten Bedürfnisse werden; ausserdem überlaffen hatten, wird unsere Andacht zur Hinfälligkeit wirst du nie die Palme der innern Vollendung gewinnen. des Jrdischeri aufgerufen. Wo könnten wir besser ler: Religion und Tugerð müssen deiner Seele so unentbehrnen, mit Mäßigkeit Freude zu genieffen?

liche Bedürfnisse fein, als Speise und Tranf es für deiNid)t das Wort, was diese Betradtungen dir sagen, nen Leib sind. Ausserdem ist dein Christenthum Scheinmein Christ, sondern die Art und Weise, wie du es in Heiligkeit; dein Gebet , in welchem du did, Gott zu den verschiedensten Lagen deines Lebens liefeft, und was weihen glaubft, äusseres Zeremoniel. du dabei denfest und empfindest, das kann deine Weis Darum überlasse die Wahl der Stunden, in weldien heit, dein Lebensglück befördern,

du dich allein oder mit deinen Lebensgenossen göttlichen In einer christlichen Haushaltung foll Chriftus | Betrachtungen weihen willst, Feinestregs ganz dem Zu3 Jefus der erste Hausfreund sein. Sein Wort, fein|| falle, der Gelegenheit oder deiner besondern Neigung. Rath foll unfern Geist in den Geschäften des alltäglichen Diese Stunden mödyten fonst seltener fdslagen, als deiLebens leiten. Wie lieblich ist es in dem Hause wohnen, || nem Herzen wohlthätig wäre. Du gehst ja auch zu einer wo der Gedanke an Gott und das Göttliche die Tage- || bestimınten Stunde an deine häuslichen und Berufs - Ges werke eröffnet und beschließt! Wie schön ist der Anblick fichäfte, ohne dich zu befragen, ob du große Lust zur der Familie, in weldher der ehrwürdige Hausvater, die Arbeit habeft. Kannst du dies nun für dein Brod, für fromme Hausmutter, umringt von Kindern, Hausge- | deinen irdisden Erwerb thun: warum willst du dem nossen und freuen Dienstbosten, Gottes Wort lehret und ESlern in dir, deinem unsterblichen Geiste, weniger dies ausspricht! Wie viel Gutes, Segenbringer:des wird danen ? Berschiebe die Stunde Heiliger Betrachtungen nicht eripect, wie viel Sündlidies, Unheilvolles wird da im l. auf eine Zeit hinaus, wou du midvis Befferes zu thun

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weißt. Ach, der Gedanfe an Gott, Ewigkeit und Bebliden so göttliche Vorfäße faffen fönnen, und dann nach stimmung der Seele ist nicht geschaffen, nur die Lange, einigen Tagen und Wochen wieder ro fchlecht und fdwach weile zu verfürzen, oder uns in einem müßigen Augen: einherwandeln, als wäre alles Vergangene niemals geblice zu unterhalten.

chehen ? - Man sagt dann wohl; es fehlt uns an Kraft; Wähle die Zeit, da du, von übrigen Geschäften oder , der Mensch bleibt immerdar fündig; oder, die los, dir selbst überlassen sein fannst - dir selbst in tiefer Gnade ist noch nid)t wirksam in uns; und tröstet sids Einsamkeit, oder umgeben von deinen Hausgenossen, also über feine eigene Unwürdigfeit, die man dann wiedeinen Kindern, die zu der gleichen Absicht versammelt der vor Gott bereuet; tröstet sich über Bergehungen, die sind. Stelle, wenn es sein kann, sogar die Stunde feft| man oft schwer zu büßen hat; oder verzweifelt wohl gar unter deinen andern Beschäftigungen; denn schon die an der Möglidykeit, überhaupt so gut zu werden, als Gewohnheit hat ein: große Macht über das Gemüth und man zu sein wünschen möchte. – Nein, unsere meiste erleichtert uns Vieles. Am vortrefflichsten ist dazu der Fahrlässigkeit und die Unfrudytbarkeit guter Vorfäße entSonntag geeignet, dieser allgemeine feierliche Ruhetag springt oft aus der Schwäche unfers Gedächtnisses, und der dristlichen Welt. Er gehört der Stille, der An- daß wir uns nad, einer gewissen Zeit das Güte, das wir dacht, der Ueberlegung. Man sieht an ihm auf daslasen, hörten oder uns vornahmen, nicht mehr lebhaft Pageverf der vergangenen Woche gern mit prüfenden genug vergegenwärtigen fönnen. Daher dient die Ausa Augen zurück, und nimmt für die bevorstehende Woche zeichnung vorzüglich wichtiger Stellen, und ihr öfteres neue Beschlüsse und Vorfäße. Da ist's, wo die Seele Wiederzurhandnehmen und Wiederlefen zur Erhaltung in am unwilführlidisten zum Lenfer des Schicksals, zum edeln Entschlüssen und zu einem großen, heiligen Leben. großen Anordner unsers Wohls emporblict. Vernad): Sou euer Wohnzimmer zum Gottestempel fich verLüffige den schönen Zweck dieses Tages nicht; unterlaß wandeln; foll eure Hausgenossenschaft eine Versammlung es nidt, eine Stunde der Andacht deinem Gemüthe zu aufridytiger Gottesverehrer sein; soll häuslicher Friede, gönnen. Denn vielleidyt wird dir durch eben diese häusliche Liebe bei euch einkehren, und Christi Wort er: Stunde eine Wahrheit vor die Seele gehalten, die auf füllt werden: Wo zwei oder drei in meinem dein Glück in der Woche unvermuthet den wichtigsten Namen versammelt sind, da werde ich mit: Einflus haben dürfte.

ten unter ihnen sein: - fo leget, was ihr gelesen Was du aber liefeft oder lesen hörest: gewöhne dich habet, nid)t zuleßt mit einem todten Lobspruche bei nie, dabei an Andere zu denken, sondern wende Alles Seite, oder mit einem Ausrufe: Diere Betrach: auf dich selbst an. Stelle Vergleichungen an zwishen tung war schön und gut! wenn die Macht des dem, was da gesagt worden ist, mit dem Zustande, göttlichen Wortes an euer Herz schlug. Nein, denfet worin du dich befindest, oder mit deiner Denfart, mit über die Empfindungen nach), die es in euch erweckt hat, deiner Handlungsweife. Dann wirst du bald wahrnehmen, machet diese Empfindungen deutlicher. Dder wenn eure wie weit es mit dir gefommen sei, und wie viet die noch unerwachsenen Kinder zugegen sind, fraget sie über das, fehlt, um ein ächter Jünger Jesut, ein würdiges Kind was sie beim Vorlesen angehört haben; erkläret ihnen Gottes zu sein, um glückselig zu leben, und gelassen einst | einfadı, ohne Sdımuck der Rede, was ihnen allenfalls zu sterben.

unverständlich gewefen ist. Lasset sie einen gelegentlich Diejenigen Stellen aber, weiche dich ganz vorzüglid) eingestreuten, für ihre Seele passenden Pers auswendig trafen, welche gleid)fam ganz besonders für dich da zu lernen; nicht aber, um ihnen daraus ein Gebet zu machen, stehen schienen, diese bezeichne vor allen andern. Es sind welches ihnen durch öftere Wiederholung endlich alltäg= die auserwählten Worte an dein Herz. Mache ihren Jn-lich und gleichgültig werden muß, sondern weil es jedera halt zum bleibenden Schaße deines Gemüthed;, zur zeit für junge Leute vortheilhaft ist, wenn sie eine gute Nichtschnur für die ganze künftige Wodie, und wo mög: Lehre ihrem Gedächtnisse einprägen. Oft, wenn im lich für's Leben.

Augenblick der nahen Verführung ihr Herz schlummert, Aber freilich, das Gedächtniß ist oft treulos. Man | wacht ihr Gedächtniß noch, und weckt ihr Derz wieder erinnert sich nicht jedesmal des Guten wieder, wenn es und rettet es ! nöthig wäre. Gefchäfte und Verdrießlid,keiten, Sorgen So lebet denn wohl, ihr meine Leser, ihr Gelieb: oder Lustbarkeiten im Laufe der Woche perdningen den ten! Mit euch sei Gott! Vielleicht gehört es zu den Ihonen Gedanfen dis Sonntags, den heiligen Entsdyluß, Seligkeiten eines fünftigen Seins, daß und Gottes Huld welcher im Schoose der Einsamkeit und ueberlegung gegeivährt, lidstvoll über das Ehemalige hinzublicken und wonnen worden ist. Darum komme dir selbst zu Hilfe. l zu erkennen, welches die Folgen und Wirkungen des Nimm jene ayserivählten Stellen, die dich vorzüglid) Guten waren, so wir zu thun liebten. Vielleicht ertrafen oder rührten, jeden Tag einmal zur Hand; lies || kenne id) aydı dann Diejenigen, bei denen ich nid)t verfie noch einmal in der Morgenstunde, wenn du dein Zager gebend war. Vielleidyt erkenne ich dann eud), ihr Mühverlässeft, und ehe du zur Arbeit des Tages gehest. Solch seligkeiten und Gebeugten, denen in einer schweren ein in dir erneuerter Gedanfe wird gleichsam zum guten, Stunde durch meine Worte Erquicfung und Frist von freundlidyen Schußengel deiner Seele werden, und sie bei Gott kam; vielleicht erkenne ich dann euc), ihr Theuern, Anlässen, wo sie sonst ihrer pelbst pergäße, an ihren eige- die ihr gefahrvollen Augenblicken, da ihr zivischen Sünde men Weth erinnern; wird dich bewahren vor Uebereilun- und Tugend wanftet, durd) die Leitung der eivigen Vor: gen und nachtheiligen Schritten ; wird dir eine Erhaben: sehung vorbeigeführt wurdet, und in diesen Betrachtun: heit und Kraft geben, welche endlich zur Gewohnheit der gen einen neuen Reiz fandet, die Welt mit ihrer Luft Tugend und zum bleibenden Seelenadel führt. zu vergessen und Gottes hciligen Willen zu halten. Viele

Dens woher komint es, daß wir so viel Vortreffliches leidst erkenne ich dann Diejenigen, für die ich ein Wert: anhören oder lesen – daß wie oft in freniai in Augen: Ilzeug des Herrn wurde, sie des Bessern in Zweifeln zu

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