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GESCHICHTE
DER MEDIZIN

VON

DR. MAX NEUBURGER

a. Ö. Professor für Geschichte d. Medizin an der k. k. Universität in Wien, Ehrenmitgliede der
R. Accad. di szienze lettere ed arti in Modena, corr. Mitgliede d. R. Acad. de Buenas Letras in
Barcelona, des Vereins f. innere Medizin in Berlin, der phys.-mediz. Gesellschaft in Würzburg,
d. Gesellschaft d. Ärzte in Stockholm, d. k. Gesellschaft d. Ärzte in Konstantinopel, des Vereins
d. Ārzte u. Naturforscher in Jassy, d. k. mediz. Akademien in Turin, Madrid, Barcelona u. Granada.

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Welches Vergnügen und welche Erhebung schöpft nicht unsere Seele aus dem ununterbrochenen Verkehr mit den Werken der Philosophen und Aerzte früherer Zeiten und der übrigen Führer auf dem Gebiete der allgemeinen geistigen Bildung?

Athenaios. Dem Kundigen eine rückblickende Erinnerung, für den Unwissenden ohne Belehrung.

Galen. An dem Lichte der Alten sollte die Jugend ihre Fackeln entzünden.

Rokitansky. Wir ernten, was wir nicht gesät haben, und wir säen, was wir nicht ernten werden.

v. Bismarck.

61241

Druck der Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart.

Herrn

Hofrat Chem. Dr. u. Med. univ. Ehr. Dr.

ERNST LUDWIG

0. ö. Professor f. angew. med. Chemie a. d. k. k. Universität in Wien, Obersanitätsrat, Herrenhausmitgl., corr. Mitgl. d. k. Akad. d. Wissenschaften Wien, Mitgl. d. k. Leop.-Karol. Akad. d. Naturforscher, d. Acad. de méd. Paris etc. etc.

widmet diesen Band als Zeichen besonderer Hochschätzung und tiefgefühlter Dankbarkeit

der Verfasser.

Vorrede.

Um Mißverständnissen vorzubeugen, sei vor allem nachdrücklich betont, daß der Titel dieses Buches nur der Kürze halber gewählt wurde.

Die vom Herrn Verleger freundlichst angeregte, teils im Studierzimmer, teils im Hörsaal entstandene Arbeit wendet sich an werdende und ausübende Aerzte, sowie auch an gebildete Laien, denen eine orientierende Uebersicht geboten werden soll.

Aus diesem Grunde richtete Verfasser das Hauptaugenmerk auf den Zusammenhang zwischen der allgemeinen Kultur und der Medizin und auf den Entwicklungsgang des medizinischen Denkens; hingegen wurde das philologisch-bibliographische, literarhistorische Rüstzeug nur, wo es unumgänglich nötig erschien, berücksichtigt. Der Hauptzweck, welchen akademische Vorlesungen über dieses Fach verfolgen sollen, leuchtete dabei vor, denn nie ist außer acht zu lassen, daß Geschichte der Medizin nicht an der philosophischen, sondern an der medizinischen Fakultät gelesen wird. Mit welchem Erfolg die neueren Forschungen ich weise nur auf die bahnbrechenden Arbeiten des Freiherrn v. Oefele – benützt wurden,

v wie die eigenen Auffassungen des Verfassers zu werten sind, mögen die Fachgenossen, unter denen ich neben anderen insbesondere den Herren Professoren Pagel und Sudhoff persönliche Anregung und Belehrung verdanke, beurteilen. Der Verfasser wäre schon mit einem Urteile zu

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